Kreisgruppe Cottbus/ProTramCottbus
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Frage: Wie kommt der Wasserstoff in die SPN-Betriebshöfe?
Bekanntlich will Cottbusverkehr (CV) 35 H2-Busse für das SPN-Netz und 11 H2-Busse für Cottbus beschaffen. Nach CV-Plänen wird der benötigte Wasserstoff zentral in der Nähe des CV-Betriebshofs hergestellt. Damit ergibt sich oben gestellte Frage.
Drei Möglichkeiten bieten sich an:
Variante 2 ist gleich mit einer Reihe von Problemen behaftet, die eine Studie aus Baden-Württemberg gut beschreibt:
An jedem SPN-Betriebshof wäre kostenintensive Technik zu installieren, siehe auch:, Tabelle auf Seite 48. Inwieweit hier eine Förderung möglich ist, ist fraglich, zumal der Bundes-Verkehrsminister laut „Zeit“ vom 21.02.2024 die Fördermittelvergabe für Wasserstoff gestoppt hat wegen „Ungereimtheiten in der Wasserstoffförderung“.
Variante 3:
Da selbst der Anschluss der angedachten Wasserstoff-Kraftwerke in Jänschwalde und Schwarze Pumpe an das Wasserstoffnetz äußerst fraglich ist, liegt die Wahrscheinlichkeit des Anschlusses von CV etwa bei Null, obwohl dies bei möglichen Über- oder Minderproduktionen von Wasserstoff des Elektrolyseurs bei CV eigentlich sinnvoll wäre. Eine Pipeline von CV zu den SPN-Betriebshöfen ist damit erst recht unwahrscheinlich.
Fazit:
Die Ladung von Batteriebussen vor Ort mit Elektro-Energie scheint im Vergleich zur Energie-Versorgung von Wasserstoff-Bussen in den SPN-Betriebshöfen deutlich weniger aufwändig und kostenintensiv zu sein, selbst im Fall der Notwendigkeit eines Ausbaus des jeweiligen Strom-Netz-Anschlusses.
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CGH2 = Compressed Gaseous Hydrogen – Druckwasserstoff
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Die Grafik zur Druckwasserstoffspeicherung zeigt:
Der Energie-Inhalt liegt bei Wasserstoff mit einem Druck von 700 bar und 20°C bei ca. 1300 kWh/m3 (40 kg/m3).
Zum Vergleich: Ein Tank mit 1 m3 Inhalt fasst rund 820kg Diesel (ca. 9500 kWh).