VCD Brandenburg Nachrichten http://brandenburg.vcd.org de_DE VCD Brandeburg Thu, 19 May 2022 05:58:15 +0200 Thu, 19 May 2022 05:58:15 +0200 TYPO3 EXT:news news-10515 Tue, 17 May 2022 16:30:01 +0200 Kidical Mass in Eberswalde /startseite/detail/kidical-mass-in-eberswalde Am 14.05.2022 fanden sich ca. 60 Radfahrende zu einer Kidical Mass zusammen. Mehr Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche, ein sicheres Radwegenetz und bessere Infrastruktur für Radfahrende waren die Kernpunkte der Forderungen. Die Kidical Mass Eberswalde fand eingebettet in ein bundesweites Aktionswochenende statt. Das jüngste teilnehmende Kind war drei Jahre alt. Die Kidical Mass wurde vom VCD Eberswalde/Barnim, dem ADFC Kreisverband Barnim und engagierten Bürger:innen organisiert.

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news-10499 Fri, 13 May 2022 16:37:26 +0200 Open-Air-Filmabend zum Thema Bahn /startseite/detail/open-air-filmabend-zum-thema-bahn Wer sich für das Thema Verkehr und die Bahn in Deutschland interessiert, ist bei unserer Filmveranstaltung, im Rahmen der Ökofilmtour Potsdam, genau richtig.

Gezeigt wird der Film „Die Bahn im Deutschland-Takt - Teures Versprechen oder reale Zukunft“ (28 Min.), anschließend wird unter anderem mit Jörg Podzuweit von der Eisenbahn- & Verkehrsgesellschaft (EVG) diskutiert. Die Moderation übernimmt Anja Hänel.

Los geht es um 19:30 Uhr, Open Air beim Haus der Natur Potsdam, bei schlechtem Wetter weichen wir auf den Saal im 3. OG des Hauses aus.

 

Die Anmeldung erfolgt unter: anmeldung@oekofilmtour.de oder 03312015535.

 

Der Eintritt ist kostenfrei, über eine Spende würden wir uns jedoch freuen!

 

Darum geht es in dem Film:

Bis 2020 will die Deutsche Bahn mehr Verkehr auf die Schiene bringen, um doppelt so viele Fahrgäste zu transportieren. Im „Deutschland-Takt“ sollen die Großstädte im 30-Minuten-Rhythmus miteinander verbunden und damit die nationale Klimabilanz verbessert werden.

Anfang 2020 wurden dafür zwischen der Deutschen Bahn und der Bundesregierung die Bereitstellung von 86 Milliarden Euro vereinbart: Geld, das aber nur dafür reichen wird, die Bahn wieder in einen funktionierenden Zustand zu versetzen. Wie aber sollen dann die großen Fahrgast-Ziele bis 2030 und eines klimafreundlicheren Verkehrs auf der Schiene erreich werden?  

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news-10495 Thu, 12 May 2022 13:12:25 +0200 KIDICAL MASS in Potsdam /startseite/detail/kidical-mass-in-potsdam-1 Am Sonntag, den 15.05.22 um 14:00 Uhr startet die bunte Kinder-Fahrraddemo "Kidical Mass" am Alten Markt vor dem Landtag. Es geht Richtung Bassinplatz und Treffpunkt Freizeit und über die Hegelallee zum Haus der Natur. Die Kidical Mass lässt sich wunderbar mit dem Tag der offenen Tür vom Haus der Natur kombinieren. Gemeinsam mit der fLotte Potsdam, Potsdam autofrei und dem ADFC organisiert der VCD diese bunte Familienfahrraddemo.

Das Aktionsbündnis KIDICAL MASS setzt sich für kinderfreundliche und lebenswertere Städte ein, die durch mehr Freiräume und sichere Verkehrswege Kindern eine selbständige Bewegung mit dem Fahrrad ermöglichen. Von kinder- und fahrradfreundlichen Wegen profitieren alle Generationen.

Weitere Infos zu den Forderungen unter https://kinderaufsrad.org/ und https://kinderaufsrad.org/kinderfreundliches-strassenverkehrsrecht/

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news-10480 Wed, 11 May 2022 03:12:48 +0200 Kidical Mass am 14.05.2022 in Brandenburg an der Havel /startseite/detail/kidical-mass-am-14052022-in-brandenburg-an-der-havel

Dieses Mal findet die Kidical Mass in Brandenburg an der Havel im Sternfahrt-Modus statt: Wir starten mit Route I am Bürgerhaus Hohenstücken und mit der Route II an der Buswendeschleife in Wilhelmsdorf. Start der zwei Routen ist zeitgleich am Samstag, den 14.5. um 13 Uhr. Die beiden Routen treffen in der Willi-Sänger-Straße zusammen und fahren dann gemeinsam weiter bis zum Ziel am Neustädtischen Markt. Die geplante Ankunft dort ist um 14:30 Uhr.

Mit beiden Routen ist für Kinder, Jugendliche, Familien und ihre Freunde endlich einmal entspanntes Radfahren mitten durch die Stadt möglich. Wir sind mit Polizeischutz und in kindgerechtem Tempo unterwegs. Auf den beiden Routen werden wir an für Radfahrende gefährlichen Stellen vorbeikommen (Z.B. Kreuzung Upstallstraße / Rathenower Landstraße, Kreisverkehr Massowburg / Brielower Landstraße oder dem Bahnübergang Planebrücke). Dort und an vielen anderen Stellen müssen Stadt und Land Brandenburg mehr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer tun. Wann legt die Stadt endlich einen Zeitplan vor, welche Gefahrenstellen an Straßenbahnschienen wann beseitigt werden? Wann plant und baut der Landesbetrieb Straßenwesen endlich sichere Kreuzungen für alle?

Die Kidical Mass in Brandenburg an der Havel wird organisiert von den Ortsgruppen des ADFC und VCD. Wir freuen uns auf rege Teilnahme durch Klein und Groß bei bestem Wetter.

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news-10474 Tue, 10 May 2022 10:57:17 +0200 Landespressekonferenz zum Treibhausgas-Restbudget am 09.05.2022 /startseite/detail/landespressekonferenz-zum-treibhausgas-restbudget-am-09052022 Auf Initiative des Jugendforum Nachhaltigkeit (Instagram @JuFoNa) fordern rund 40 Organisationen und rund 70 unterzeichnende Personen eine Zahl: Ein verbindliches Treibhausgas-Budget, das dem Klimaplan Brandenburg Transparenz und Ehrlichkeit verleiht. Einfach eine Bezugsgröße. "Eine verbindliche Zahl, um die man sich nicht herummogeln kann," nennt es Prof. Lucht vom PIK.

Warum ist diese Zahl so wichtig?

  • Es gibt einen linearen Zusammenhang zwischen Treibhausgas-Emission und Erderwärmung: Je mehr CO2 wir ausstoßen, desto wärmer wird die globale Durchschnitts-Temperatur.
  • Der Klimaplan Brandenburg nennt als Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden. Okay, die Richtung stimmt, aber die Schritte dahin bleiben unklar.
  • Wir wollen nur, dass transparent klar gesagt wird, wie viele Gt (Gigatonnen) CO2-Äquivalente das Land Brandenburg auf diesem Weg pro Jahr maximal in die Atmosphäre pusten darf. Der offene Brief enthält dazu eine anschauliche Grafik, mit Säulen pro Jahr die jährlich kleiner werden. Ganz einfach.
  • Genauso, wie bei einem langfristigen Kredit: Da ist es auch üblich, Zahlungsraten pro Monat festzulegen, damit nicht am Ende nur lange Gesichter kommen...
  • Der kleine Unterschied zum Kredit ist nur: Beim CO2-Budget geht es ums Überleben, und mit jedem taten-armen Jahr wird es schwieriger, die entstandenen Schäden zu beheben.
  • Und die Jugendlichen wollen nicht die gesamte Rechnung zahlen müssen, nur weil die jetzigen Entscheider:innen nicht vom aktuellen Lebensstandard abweichen wollen. Wir müssen uns verbindlich darauf einigen, wie viel Energie, wie viel CO2, wie viel THG es pro Jahr gibt, um den Klimaplan einzuhalten.

Der VCD und der ADFC sind Mitunterzeichner.

Barbara Ral, Stellv. Vorsitzende

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news-10464 Fri, 06 May 2022 15:02:05 +0200 Tag der Mobilität - Gemeinde Eichwalde /startseite/detail/tag-der-mobilitaet-gemeinde-eichwalde news-10413 Thu, 28 Apr 2022 09:38:37 +0200 Hybrider Verkehrswende-Stammtisch am Donnerstag den 12. Mai, 19 Uhr /startseite/detail/hybrider-verkehrswende-stammtisch-am-donnerstag-den-12-mai-19-uhr

Aufgrund der wärmeren Temperaturen kann unser monatlicher Verkehrswende-Stammtisch wieder als Präsenzveranstaltung unter freiem Himmel stattfinden, parallel ist auch eine Teilnahme per Videokonferenz weiterhin möglich.

  • Wer physisch kommen kann und möchte, ist eingeladen in den Kleingarten gegenüber der Ferdinand-Lasalle-Str. 9. Dort können wir im Freien sitzen, aber überdacht, so dass uns auch ein paar Regentropfen nicht stören. Wir werden das VCD-Banner aufhängen, so dass der Garten einfach zu finden sein wird. Herzlichen Dank an unsere Gastgeber! (Maske nicht vergessen für einen eventuellen Toilettenbesuch.)
  • Wer virtuell teilnehmen möchte, kann das weiterhin per Jitsi tun. Jitsi ist eine Open-Source-Videokonferenzsoftware, die direkt über den Browser genutzt werden kann und keine Installation benötigt, für die Teilnahme einfach folgende Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben: https://meet.ffbrb.de/Verkehrswendestammtisch

Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen zu Verkehrsthemen in und um die Stadt Brandenburg.

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news-10338 Wed, 13 Apr 2022 11:37:47 +0200 Crowdfunding für Fahrradreparaturstation erreicht das Spendenziel! /startseite/detail/crowdfunding-fuer-fahrradreparaturstation-erreicht-spendenziel

Bis zum Ende der Sammelaktion am Sonntag, den 17.4., kann auch noch weiter gespendet werden – vielleicht ist bei den Prämien, die wir uns ausgedacht haben, ja was für euch dabei? Jeder Euro zusätzlich hilft dabei, noch mehr Schulen mit einer Station auszustatten. Die Stadtwerke unterstützen jede Spende von 10€ und mehr mit einem Bonus von 10€!

https://www.havel-crowd.de/fahrradstation

Die öffentlich und kostenlos nutzbaren Fahrrad-Reparaturstationen sollen helfen, allen Schülern und Lehrern eine einfache und unkomplizierte alltägliche Fahrradnutzung zu erleichtern. Die Stationen werden so aufgestellt, dass sie für die Öffentlichkeit zugänglich sind und so Anwohner und jede:r Vorbeikommende:r sie nutzen kann. Damit unterstützt ihr eine nachhaltige, stadt- und klimaverträgliche Mobilität.

 

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news-10294 Wed, 06 Apr 2022 11:04:04 +0200 Crowdfunding für mehr Fahrrad-Reparaturstationen an Schulen /startseite/detail/crowdfunding-fuer-mehr-fahrrad-reparaturstationen-an-schulen

Das Crowdfunding-Projekt auf will sicherstellen, dass unser Projekt "do it by bike" mindestens drei weitere öffentliche Schulen der Stadt Brandenburg an der Havel mit einer kostenlos nutzbaren Fahrrad-Reparaturstation ausstatten kann.

Diese öffentlich und kostenlos nutzbaren Fahrrad-Reparaturstationen sollen helfen, allen Schülern und Lehrern eine einfache und unkomplizierte alltägliche Fahrradnutzung zu erleichtern. Die Stationen werden so aufgestellt, dass sie für die Öffentlichkeit zugänglich sind und so Anwohner und jede:r Vorbeikommende:r sie nutzen kann. Damit unerstützen wir nachhaltige, stadt- und klimaverträgliche Mobilität.

Die neuen geplanten Standorte in Brandenburg an der Havel sind:

  1. Krugpark-Schule / Naturschutzzentrum Krugpark
  2. J.-H.-Pestalozzi- Förderschule /  Bürgerhaus Hohenstücken
  3. Saldern-Gymnasium Europaschule

Ihr habt Bock die neuen Fahrrad-Reparaturstationen für Branne auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen? Dann unterstützt gerne unser Crowdfunding-Projekt. Die Unterstützung für den guten Zweck ist natürlich nicht das Einzige. Wir möchten euch auch etwas zurückgeben und haben uns zahlreiche Prämien überlegt. Schaut also gerne auf der Projektseite vorbei, hier ist wirklich für jeden etwas dabei:

https://www.havel-crowd.de/fahrradstation

Ab einer Spende von 10 Euro bezuschusst die Stadtwerke Brandenburg diese Spende um zusätzliche 10 Euro! 

Wir freuen uns über eure Unterstützung! Bitte weitererzählen und weiterleiten! 

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news-10283 Sat, 02 Apr 2022 11:40:36 +0200 Startschuss der Planung für die Kidical Mass am 14.05. /startseite/detail/startschuss-der-planung-fuer-die-kidical-mass-am-1405

Als Startpunkte vorgesehen sind das Bürgerhaus Hohenstücken sowie die Buswendeschleife in Wilhelmsdorf. Die beiden Routen werden an der Kreuzung Willi-Sänger-Straße / Werner-Seelenbinder-Straße / Sprengelstraße zusammentreffen. Ab dieser Kreuzung wollen wir den Rest der Strecke gemeinsam bis zum Neustädtischen Markt radeln.

Die Ankunft auf dem Neustädtischen Markt ist für 14:30 Uhr geplant und wir wollen Euch dort gemeinsam mit den Freizeiteinrichtungen, wie dem KiJu, der JuKuFa, dem Café Contact, dem Stadtsportbund ein breit gefächertes Programm anbieten. Angedacht ist zudem eine Fragerunde für Kinder sowie Jugendliche an Vertreter aus der Stadtverordnetenversammlung moderiert durch RadioPax.

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news-10282 Sat, 02 Apr 2022 11:34:28 +0200 Virtueller Verkehrswende-Stammtisch am Dienstag, den 5.4. 19 Uhr /startseite/detail/virtueller-verkehrswende-stammtisch-am-dienstag-den-54-19-uhr

Aufgrund der Corona-Lage findet unser Verkehrswende-Stammtisch rein virtuell statt. Wir treffen uns am Dienstag, den 4.5.2022 ab 19 Uhr auf Jitsi. Jitsi ist eine Open-Source-Videokonferenzsoftware, die direkt über den Browser genutzt werden kann und keine Installation benötigt, für die Teilnahme einfach folgende Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben:

https://meet.ffbrb.de/Verkehrswendestammtisch

Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen zu Verkehrsthemen in und um die Stadt Brandenburg.

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news-10270 Wed, 30 Mar 2022 15:17:23 +0200 Umweltverbund priorisieren und Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren /startseite/detail/umweltverbund-priorisieren-und-abhaengigkeit-von-energieimporten-reduzieren-1 Mit Blick auf die Sparpläne der Landesregierung zum Doppelhaushalt 2023/2024 fordert das Bündnis Verkehrswende Brandenburg jetzt! mindestens die im Gutachten zur Mobilitätsstrategie Brandenburg kalkulierten Gelder für den Ausbau des Rad- und Fußverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs ein. Denn schon im Haushalt 2022 wurden die Gelder für den Bau von Radwegen um 4,5 Millionen gekürzt und die zugesagte Steigerung der ÖPNV-Mittel um 1,5 Prozent auf Eis gelegt. Dafür wurden 146 Millionen Euro zur Stabilisierung
des Flughafens BER eingeplant. So kann die Verkehrswende nicht gelingen und die Mobilität in Brandenburg nicht unabhängig von Energieimporten werden. Kürzungen bei der Verkehrswende wären deshalb das Gegenteil von dem, was wir in diesen Zeiten brauchen und was die Regierungskoalition den Menschen versprochen hat.

Die ausführliche Pressemitteilung zum Thema gibt es hier.

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news-10252 Fri, 25 Mar 2022 11:41:10 +0100 Neubau der Brücke am Altstadtbahnhof erneut verschoben /startseite/detail/neubau-der-bruecke-am-altstadtbahnhof-erneut-verschoben

Bisher hatte der Landesbetrieb Straßenwesen (LS, baut und unterhält die Bundesstraßen im Land Brandenburg im Auftrag des Bundes) ein vereinfachtes Planungsverfahren durchlaufen wollen, das beim 1:1-Ersatz bestehender Verkehrsbauten zum Einsatz kommen kann. Durch die Trassenbegradigung der B102 / Zanderstraße zum Zweck der Tempoerhöhung auf 70km/h und die Verlegung der Europakurve auf die östliche Seite der B102 / Zanderstraße kann von einem 1:1-Ersatz keine Rede sein.

In unserer Stellungnahme zur Planung hatten wir schon frühzeitig auf dieses Problem hingewiesen. Der LS und die Stadtverwaltung hatten die Einwände von uns und anderen jedoch als nicht relevant abgetan. Auch wir wollen, dass die Brücke so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird. Das Verfahren muss aber rechts- und zukunftsfest sein. Ein kurzes, externes Gutachten hat gezeigt, dass dies nicht zutrifft. Daraufhin hat der LS seine Meinung geändert und ist zum Planfeststellungsverfahren gewechselt.

Letztlich hat der LS die weitere Verzögerung zu verantworten. Die Trassenbegradigung ist unnötig und führt zu immensen Mehrkosten, von denen die Stadt gemäß der Kostenteilungsvereinbarung ein Viertel tragen muss. Die Verlegung der Europakurve führt zu vielen Nachteilen und hat jetzt, da die Brücke abgerissen ist, keine Vorteile mehr. Ein 1:1-Ersatz hätte durchgeführt werden können und das vereinfachte Planungsverfahren gerechtfertigt!

2018, als die Brücke noch stand, gab es eine vorbereitende Untersuchung, wie genau die marode Brücke ersetzt werden soll. Diese Variantenuntersuchung war nicht öffentlich und wurde erst kürzlich bekannt. Es gab keine öffentliche Diskussion darüber, wie der Knotenpunkt künftig gestaltet werden kann, welche Vor- und Nachteile z.B. eine Verlegung der Europakurve hätte. Ergebnis der Variantenuntersuchung war die aktuelle Planung - aber unter der Annahme, dass das alte Brückenbauwerk während der Bauzeit genutzt werden kann. Eine "neue Europakurve" gegenüber der "alten" hatte unter dieser Voraussetzung den Vorteil, eine Umfahrung der Brückenbaustelle zu ermöglichen. Da Brücke und Europakurve aus Sicherheitsgründen sofort abgerissen werden mussten, ist dies alles hinfällig.

Eigentlich gäbe es jetzt drei Möglichkeiten:

  1. die aktuelle Planung beibehalten, mit der aber ein langwieriges Planfeststellungsverfahren durchlaufen werden muss.
  2. eine neue Planung erstellen, die einem 1:1-Ersatz entspricht und das beschleunigte Planverfahren ermöglicht.
  3. die Planung grundsätzlich überdenken und im Rahmen einer neuen Variantenuntersuchung unter den aktuellen Gegebenheiten eine neue Planung erstellen, was ebenfalls ein Planfeststellungsverfahren erfordert.

Stadt und LS haben sich für 1. entschieden und scheinen die anderen Möglichkeiten nicht einmal in Erwägung gezogen zu haben. 2. dürfte das schnellste Verfahren sein. Bei 3. gäbe es die Möglichkeit, zu einer Lösung zu kommen, die deutlich besser als der frühere Stand und die aktuellen Planungen sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass die neue Brücke mindestens 60 Jahre halten sollte. Wären es 6-12 Monate frühere Fertigstellung wirklich wert, 60 Jahre mit einer Brücke zu verbringen, die den Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer nicht gerecht wird und uns Möglichkeiten für die Zukunft verbaut?

Die aktuelle Planung führt zu schlechteren Wegebeziehungen für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer im Vergleich zur alten Brücke. Der KFZ-Durchsatz wird trotz (fraglicher) Tempoerhöhung gleich bleiben oder sich verschlechtern, u.a. weil Abbiegespuren zu kurz sind. Die Trassenbegradigung führt zu unverhältnismäßigen Mehrkosten und zu einem immensen Verlust an Stadtgrün, der nicht lokal kompensiert wird. Die Verlegung der Europakurve führt zu einer hohen Lärmbelastung der Anwohner und zerstört die Entwicklungsfläche für das Zukunftsquartier Magdeburger Straße. (Unsere ausführliche Stellungnahme geht weiter ins Detail.)

Aus unserer Sicht macht es daher keinen Sinn, mit der aktuellen Planung ins Planfeststellungsverfahren zu gehen, da sie eklatante Mängel hat. Sie muss ohnehin massiv überarbeitet werden. Warum dann nicht gleich eine ordentliche 1:1-Ersatz-Planung machen, für die es kein Planfeststellungsverfahren braucht, oder den Kontenpunkt grundsätzlich neu denken, um eine gute Lösung für alle zu finden?

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news-10253 Tue, 22 Mar 2022 13:32:00 +0100 Steigenden Spritpreise - jetzt intelligent mobil sein und Solidarität zeigen! /startseite/detail/steigenden-spritpreise-jetzt-intelligent-mobil-sein-und-solidaritaet-zeigen Die Solidarität mit der Ukraine ist überwältigend. Laut ARD-Deutschlandtrend vom 3. März sind zwei Drittel der Deutschen dazu bereit, ihren Alltag anzupassen, wenn gegen Russland gerichtete Maßnahmen zu Energie-Engpässen oder höheren Lebenshaltungskosten führen. Diese Welle der Solidarität können Land, Landkreise und Städte jetzt gezielt mit Verkehrsangeboten unterstützen. Zum Beispiel durch diese Maßnahmen

  • Soli-Abos für den öffentlichen Verkehr
    Günstige Einstiegsangebote für den Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr bieten. Solange es kein landesweites Angebot des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) gibt, kann das z.B. in Form von Gutscheinen oder Zuschüssen zur VBB-Umweltkarte organisiert werden. Wo noch nicht vorhanden, sollten Land und Kommunen den Beschäftigten in ihren Behörden und Einrichtungen das deutlich günstigere VBB-Firmenticket anbieten.
  • Temporäre Radwege einrichten
    Schnell mehr Platz für den Radverkehr durch Pop-up-Radwege schaffen. Was zu Corona-Zeiten ging, lässt sich auch jetzt vielerorts in Brandenburg, vor allem auf mehrspurigen Straßen realisieren, um das Radfahren sicherer und attraktiver zu machen.
  • Zusätzliche Öffi-Angebote für Pendlerinnen und Pendler:
    Auf vielbefahrenen Pendler-Strecken können kurzfristig Zusatzangebote mit Bahnen und Bussen eingerichtet werden, am besten in Form von Taktverdichtungen.
  • Rufbusse einrichten
    Wo sich der reguläre Linienverkehr nicht lohnt, bieten Rufbusse eine gute Alternative, um die Mobilität ohne Auto zu garantieren. Sehr erfolgreich wird dieses Modell z.B. im Landkreis Teltow-Fläming umgesetzt. Mehr dazu hier.
  • Temporäre Fahrradständer an Haltestellen:
    In den Niederlanden ist es üblich, etwa bei Veranstaltungen durch Absperrgitter schnell und günstig temporäre Fahrradstellplätze zu schaffen. Dieses Modell kann auf Bahnhöfe/Haltestellen übertragen werden, wo bislang sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder fehlen. Das macht die multimodale Mobilität mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver. Siehe unter anderem.
  • Mitfahrbänke einrichten:
    Besonders auf dem Land sind Mitfahrbänke ein unkomplizierter erster Schritt, um Mitfahrgelegenheiten zu organisieren und Nachbarschaftshilfe zu erleichtern. Siehe unter anderem hier.
  • Carsharing fördern
    Mit dem Prinzip „teilen statt besitzen“ wird aus dem Stehzeug wieder ein Fahrzeug. Behörden und öffentliche Einrichtungen können ihre (am besten elektrisch betriebenen) Dienstfahrzeuge außerhalb der Dienstzeiten für das Carsharing öffnen. Erfolgreiches Vorbild ist das Projekt „BARshare“ im Landkreis Barnim. Darüber hinaus können Land und Kommunen ehrenamtliche Projekte wie das „Dorfauto“ unterstützen. Für Carsharing-Fahrzeuge reservierte Stellplätze an Bahnhöfen und Haltestellen erleichtern den Umstieg zu Bahn und Bus. Auto-Teilen spart Geld, weil auch die Fixkosten geteilt werden und bietet eine gute Alternative zum Kauf eines privaten E-Autos.
    Weitere Informationen: https://www.barshare.de/ und http://dorfmobil.barsikow.de/

Jetzt umsteigen! VCD-Spritspartipps

  • Tempo reduzieren
    Wer langsamer fährt senkt seinen Spritverbrauch erheblich. Gerade auf Autobahnen steigen der Luftwiderstand und damit der Verbrauch bei Geschwindigkeiten über 100 km/h überproportional an. Fast ein Viertel weniger Kraftstoff verbraucht ein Auto, das statt 110 km/h nur 90km/h schnell fährt. Weitere Spritspartipps finden Sie hier.
  • Bus und Bahn statt Auto
    Wer kann, lässt das Auto stehen. Mit einer Monatskarte oder einem Jahresabo für den öffentlichen Verkehr fahren Sie besonders günstig. Für Schülerinnen und Schüler, Azubis, Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit geringem Einkommen bietet der VBB vergünstigte Tickets an.
  • Verkehrsmittel intelligent kombinieren
    Überlegen Sie sich, welche Wege im Alltag zu bewältigen sind. Reduzieren Sie das Autofahren auf die Strecken, wo es unumgänglich ist und nutzen auf den anderen das Fahrrad, die Öffis oder gehen zu Fuß. Auf längeren Wegen können Sie auch kombinieren: Fahren Sie mit dem Fahrrad oder Auto bis zur nächsten Haltestelle/bis zum Bahnhof und steigen dort in den öffentlichen Verkehr um. So wird ein Großteil der Fahrtkilometer gespart. Klapp- und Falträder gelten laut Beförderungsbedingungen übrigens als Gepäckstück und können ohne zusätzliche Fahrradkarte in Bus und Bahn mitgenommen werden.
  • Homeoffice oder Coworking
    Falls das in ihrem Job möglich ist, bitten Sie ihren Arbeitsgeber auch nach Corona um die Möglichkeit, ganz oder teilweise im Homeoffice zu arbeiten. Falls Ihnen dabei die Decke auf den Kopf fällt, schauen Sie doch mal, ob es in ihrer Nähe einen Coworking-Space gibt, den Sie bestenfalls sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können.
  • Fahrgemeinschaften bilden
    Gemeinsam fahren hilft, Sprit zu sparen. Verabreden Sie sich mit ihren Nachbarn oder Kolleginnen zum gemeinsamen Fahren. Oder nutzen Sie Apps, wie Pendlerportal.de oder https://www.pampa-mitfahren.de, um sich eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren.
  • Nachbarschaftsauto
    Denken Sie darüber nach, ob Sie sich dauerhaft mit Nachbarinnen oder Freunden ein gemeinsames Auto teilen können. Der VCD-Nachbarschaftsauto-Vertrag hilft Ihnen schnell und unkompliziert, Haftungsfragen und ähnliche organisatorische Hürden zu nehmen. Er kann für 2,45 € hier bestellt werden:
  • Carsharing nutzen
    Überlegen Sie, ob ein eigenes Auto wirklich erforderlich ist. Kann ein Großteil der Wege auch anders bewältigt werden, nutzen Sie Carsharing als Ergänzung. Gibt es in ihrer Nähe bislang kein Angebot, schließen Sie sich mit Nachbarinnen und Gleichgesinnten zusammen und organisieren selbst ein Carsharing-Angebot, z.B. über einen gemeinnützigen Verein. Zum Beispiel:
  • https://stadtteilnetzwerk.de/stadtteilauto/

Die ausführliche Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie hier.

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news-10238 Mon, 21 Mar 2022 14:36:08 +0100 GLOBALER KLIMASTREIK AM 25.03.2022 /startseite/detail/globaler-klimastreik-am-25032022-1 Am 25.03.2022 wird wieder gestreikt - Global, für eine klimagerechte Zukunft.
Los geht es in Potsdam um 14 Uhr am Alten Markt vor der Nikolaikirche.
Von dort aus wird die Route über die Humblodtstr.- Breitestr. - Babelsberger Str. - Humboldtring - Lotte-Pulewka-Str.- Friedrich-List-Str. - Nuthestr. und Berliner Str. zurück zum alten Markt führen.
???? Nach dem Motto #ReichtHaltNicht fordern wir die Regierung zum #Handeln auf, für eine klimagerechte und lebenswerte #Zukunft für ALLE. Denn für uns gilt #PeopleNotProfit.
???? Sei dabei, sei laut! Lasst uns zeigen, dass WIR bereit sind für das #Klima einzustehen und damit den #Druck auf die Regierung erhöhen!

Wir werden dabei sein und freuen uns darauf euch zu sehen!

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news-10237 Mon, 21 Mar 2022 14:29:55 +0100 GLOBALER KLIMASTREIK AM 25.03.2022 /startseite/detail/globaler-klimastreik-am-25032022 Am 25.03.2022 wird wieder gestreikt - Global, für eine klimagerechte Zukunft.
Los geht es in Potsdam um 14 Uhr am Alten Markt vor der Nikolaikirche.
Von dort aus wird die Route über die Humblodtstr.- Breitestr. - Babelsberger Str. - Humboldtring - Lotte-Pulewka-Str.- Friedrich-List-Str. - Nuthestr. und Berliner Str. zurück zum alten Markt führen.
???? Nach dem Motto #ReichtHaltNicht fordern wir die Regierung zum #Handeln auf, für eine klimagerechte und lebenswerte #Zukunft für ALLE. Denn für uns gilt #PeopleNotProfit.
???? Sei dabei, sei laut! Lasst uns zeigen, dass WIR bereit sind für das #Klima einzustehen und damit den #Druck auf die Regierung erhöhen!

Wir werden dabei sein und freuen uns darauf euch zu sehen!

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news-10181 Fri, 11 Mar 2022 13:16:26 +0100 Waldschule Oranienburg ist Brandenburger Landessieger der Aktion „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ /startseite/detail/waldschule-oranienburg-ist-brandenburger-landessieger-der-aktion-zu-fuss-zur-schule-und-zum-kinderga Pressemitteilung der Waldschule Oranienburg

 

Waldschule Oranienburg ist Brandenburger Landessieger der Aktion „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“

 

Große Freude herrschte unlängst in der Waldschule Oranienburg, als die Nachricht eintraf, dass die Waldschule zum Brandenburger Landessieger der Aktion „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ gekürt wurde. Schon seit einiger Zeit ist es der Elternvertretung ein Anliegen, die morgendliche Verkehrssituation an dieser Grundschule zu verbessern. „Vor allem die vielen Elterntaxis empfanden wir als ein großes Ärgernis“, so Robert Wolf, Schulelternsprecher der Waldschule. Doch gemeinsam mit dem Schulträger, der Schulleitung, der Schulsozialarbeiterin und dem Hort-Team konnten bereits einige Verbesserungen erreicht werden. Auch die Schülerinnen und Schüler wurden von Beginn an einbezogen und brachten eigene Ideen ein.

Die Glückwünsche verbunden mit einem Sachpreis wurde vor einigen Tagen von einer Bundesfreiwilligen beim Verkehrsclub Deutschland Landesverband Brandenburg, Pia von Alm, überbracht. „Es ist schön zu sehen, dass die Waldschule Oranienburg trotz der aktuellen Corona Lage wiederholt an den Aktionstagen zu Fuß zur Schule teilgenommen hat“, so begründete Pia von Alm warum die Jury die Waldschule prämiert hat. „Ihre Aktion leistet einen wichtigen Schritt, um die Öffentlichkeit für die Mobilitätsbedürfnisse von Kindern zu sensibilisieren. Was uns jedoch besonders erfreut, sind die langfristigen Maßnahmen, welche sie anstoßen. Die Umwandlung der Kölner Straße in einen verkehrsberuhigten Bereich und die Einrichtung einer Elternhaltestelle sind hervorragende Maßnahmen um das Verkehrschaos vor dem Schultor zu reduzieren. Damit sind sie ein tolles Beispiel für viele weitere Schulen und Kitas!“

Als Preis überreichte Pia von Alm ein „Forscher-Set“ mit fünf Riesenlupen, drei MiniMiks, zwei Lupendosen und vier Zwei-Wege-Lupendosen, das sogleich an die Hortleiterin, Uta Linberg, weitergereicht wurde und im „Naturraum“ gut verwendet werden kann.

 

Kindertagesstätten und Schulen sind aufgerufen, sich an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ zu beteiligen!

Zur Teilnahme an den Aktionstagen rund um den 21. September eines jeden Jahres rufen der ökologische Verkehrsclub VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) gemeinsam mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) auf.

Enie van de Meiklokjes, Botschafterin der Aktionstage: „Es gibt fast nichts Schöneres, als den Tag mit ein bisschen Bewegung zu starten. Und genau deshalb sollten Kinder möglichst zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller zur Schule oder in den Kindergarten kommen. Das stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor und macht außerdem viel Spaß. Zudem können die Kinder auf dem Schulweg gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Einiges erleben, besprechen, lachen. Außerdem nehmen sie ihre Umgebung bewusster wahr und lernen, sich selbstständig im Verkehr zu bewegen. Das lernen sie nicht auf der Rückbank im Auto.“

 

Wie eine vor Kurzem veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von VCD, DKHW und VBE zeigt, befürwortet eine große Mehrheit der Bevölkerung Einschränkungen des Autoverkehrs zum besseren Schutz von Kindern. 89 Prozent der Befragten und sogar 94 Prozent der befragten Eltern halten Tempo 30 in allen an Schulen angrenzenden Straßen für sehr wichtig oder wichtig, 74 Prozent sprechen sich für Halteverbote an Schulen aus. Auch die Möglichkeit, Straßen bei Schulbeginn und Schulende zu sperren - („Schulstraßen“ nach österreichischem Vorbild) - wird knapp mehrheitlich befürwortet (52 Prozent). Daher fordern die Verbände in einem Forderungspapier, dass der Schulweg für alle Kinder sicherer gestaltet werden muss – u.a. mit guten Querungsmöglichkeiten, Tempo 30 und Halteverboten vor Schulen. Die drei Partner sind sich einig: „Die Politik muss handeln! Die Bevölkerung ist bereit, nun kommt es auf die Gestaltung sicherer Infrastruktur an.“

https://www.zu-fuss-zur-schule.de/

 

 

Die beigefügten Fotos können frei verwendet werden:

(C) Waldschule Oranienburg

 

Wir freuen uns aber über ein Honorar an

Förderverein der Waldschule e.V.,
IBAN: DE07 1605 0000 1000 824604,
BIC: WELADED1PMB Sparkasse

 

Foto_1

Von links: Hortleiterin Uta Linberg, Schulsozialarbeiterin Carina Lübon, Pia von Alm vom Verkehrsclub Deutschland, Schüler und Hortkind Valentin, Elternvertreter Robert Wolf und Ulrich Müller

 

Foto_2

Pia von Alm vom Verkehrsclub Deutschland überreicht Hortleiterin Uta Linberg das Präsent. Mit dabei Schüler und Hortkind Valentin sowie (im Hintergrund, v. l.) Schulsozialarbeiterin Carina Lübon und Schulelternsprecher Robert Wolf

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news-10179 Fri, 11 Mar 2022 10:42:16 +0100 Auf Radtour mit Steffi Schneemilch /startseite/detail/auf-radtour-mit-steffi-schneemilch Am 5. März war der VCD Barnim zusammen mit Vertreter:innen des ADFC, der Critical Mass Eberswalde und vielen interessierten Bürger:innen auf Radtour mit der Bürgermeisterkandidatin (Bündnis Die Linke/ Grüne) Steffi Schneemilch.

Das Ziel der aktiven Veranstaltung war ein Eindruck zum gegenwärtigen Fahrradwegenetz in Eberswalde zu gewinnen.

Die Tour startete am Marktplatz und führte durch den Ammonpark über den Schwappachweg, vorbei am Zoo hin zum Brandenburgischen Viertel.

Der Weg zurück in die Eberswalder Stadtmitte verlief am Finowkanal und später entlang der Heegermühlerstrasse.

Bereits nach wenigen hundert Metern wurden ersten Problemzonen, die Fahrradfahrer:innen täglich bewältigen müssen, deutlich.

In gemeinsamen Diskussionen während und nach der Radtour wurden Problempunkte benannt. Dazu zählen der Radwegübergang am Ammonpark Lessingstraße/Brunnenstraße, eine verkehrssichere Einbindung der Radfahrer*innen vom Bahnhof zum Treidelweg am Kupferhammer, Kennzeichnungen von Radverkehr an den Zoo Parkplätzen oder eine durchgehende Gestaltung des Radweges an der Heegermühlerstrasse/ Ecke Schöpfurter Strasse.

 

Neben den problematischen Punkten, die den Mangel eines durchgehenden Radwegenetzes für Eberswalde verdeutlichen, wurden neue fahrradtaugliche Ausflugsziele in Eberswalde gesichtet. Dazu zählen der Waldsportpark in der Schönholzer Str. 20 mit Outdoor-Boulderfelsen und Dirtbike-Strecke, aber auch die neue Überbrückung über den Finowkanal am Wolfswinkel.

Also es gibt noch viel mit dem Fahrrad zu entdecken und nachzufühlen wie eine radfreundliche Verkehrspolitik in Eberswalde aussehen könnte.

Wir danken Steffi Schneemilch für die Initiative zur Radtour und den angeregten Gesprächen!

 

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news-10160 Thu, 03 Mar 2022 15:25:53 +0100 Reaktivierung der Bahnstrecke Berlin-Cottbus-Prag /startseite/detail/reaktivierung-der-bahnstrecke-berlin-cottbus-prag news-10149 Wed, 02 Mar 2022 02:18:29 +0100 Radreisevortrag am 10.3. 20 Uhr im HdO /startseite/detail/radreisevortrag-am-103-20-uhr-im-hdo

Ein Radreisevortrag, der ohne Hochglanzfotos und Zeitrafferaufnahmen auskommt, dafür aber durch wunderbare Geschichten von kleinen Abenteuer, herzlicher Gastfreundschaft und zauberhaften Begegnungen mit Menschen besticht. Ein Vortrag, der Lust macht, endlich selbst wieder auf große Entdeckungsreise zu gehen.

Der Vortrag findet statt im Rahmen des regelmäßigen Barabends im Baikonur und ist eine 3G-Veranstaltung.

Donnerstag, den 10.03. ab 20 Uhr, Bar “Baikonur” im HdO, Magdeburger Straße 15.

Die Bar “Baikonur” öffnet um 20 Uhr, der Vortrag beginnt dann etwas später.

Mehr Informationen zu Flokis Reise findet ihr hier.

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news-10148 Wed, 02 Mar 2022 01:52:19 +0100 Virtueller Verkehrswende-Stammtisch am Dienstag, den 8.3. 19 Uhr /startseite/detail/virtueller-verkehrswende-stammtisch-am-dienstag-den-83-19-uhr

Aufgrund der Corona-Lage findet unser Verkehrswende-Stammtisch rein virtuell statt. Wir treffen uns am Dienstag, den 8.3.2022 ab 19 Uhr auf Jitsi. Jitsi ist eine Open-Source-Videokonferenzsoftware, die direkt über den Browser genutzt werden kann und keine Installation benötigt, für die Teilnahme einfach folgende Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben:

https://meet.ffbrb.de/Verkehrswendestammtisch

Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen zu Verkehrsthemen in und um die Stadt Brandenburg.

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news-10147 Wed, 02 Mar 2022 00:32:14 +0100 Neue Fahrrad-Reparatur-Station vor dem Brecht-Gymnasium - Crowdfunding für weitere Stationen startet bald /startseite/detail/neue-fahrrad-reparatur-station-vor-dem-brecht-gymnasium-crowdfunding-fuer-weitere-stationen-startet

Es handelt sich um eine Säule in kleinerem Format als die bisher von uns aufgestellten, die wir zusätzlich zu den “großen” Stationen über einen Rabatt beim Hersteller beziehen konnten. Sie bietet neben einer Luftpumpe das gleiche Werkzeug-Set wie die großen Säulen, es fehlt hier einzig die Möglichkeit, das Rad in Arbeitshöhe aufzuhängen.

Die Station wird durch ein Schüler-Lehrer-Team betreut, das außerdem Flickzeug, Kettenöl und Kleinteile in der Schule vorhält. Die Station steht aber nicht nur den Schulangehörigen zur Verfügung, sondern ist für alle erreich- und nutzbar, die mit dem Rad im Stadtteil unterwegs sind.

Nächstes Ziel der VCD-Initiative ist es, an drei weiteren Schulen im Stadtgebiet Reparatur-Stationen aufzustellen, diese sollen über die Crowdfunding-Plattform der StWB finanziert werden. Mittelfristig soll jede Schule in der Stadt eine solche Reparatur-Station bekommen.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Fördergeldgebern und Unterstützern:

  • Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21/agrathaer GmbH
  • Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburgs
  • VCD Brandenburg e.V. Landesverband
  • Stadt Brandenburg an der Havel
  • allen Aktiven, Paten und Partnern des Projektes z.B. BikeBox/JuKuFa e.V., Initiative Altstadtleben Brandenburg Havel 2028, Sorat-Hotel, MHB Fachschaft/MedSI e.V. und vielen mehr

 

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news-10096 Fri, 18 Feb 2022 10:52:25 +0100 Neues zu den Fernverkehrstrecken der Lausitz /startseite/detail/neues-zu-den-fernverkehrstrecken-der-lausitz news-10037 Mon, 07 Feb 2022 02:32:42 +0100 Neugestaltung der Beethovenstraße /startseite/detail/neugestaltung-der-beethovenstrasse

Wir haben uns sehr gefreut, dass uns und den anderen Akteuren die Gelegenheit gegeben wurde, zu den durch ein Planungsbüro erarbeiteten Varianten 1 bis 3 Stellung zu nehmen und wir unsere Vorschläge (auch unten verlinkt) erläutern konnten.

Wir rechnen es der Stadtverwaltung hoch an, dass sie die Anregungen aus der Beteiligung aufgegriffen hat und daher weitere Varianten erstellen ließ.

In der Berichtsvorlage 035/2022 (ebenfalls unten verlinkt) für den Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am 9.2.2022 schlägt die Verwaltung nun die Variante 6 als die weiter zu verfolgende Variante vor. Auch wir als VCD unterstützen die Variante 6 als einen tragfähigen Kompromiss, der die Vielzahl an Anforderungen, insbesondere die Schulwegsicherheit, für diese Straße sehr gut miteinander vereint. Durch die Einbeziehung der relevanten gesellschaftlichen Akteure ist es gelungen, die vorhandene Expertise zu nutzen und eine Lösung zu finden, die allen künftigen Nutzern der Straße gerecht wird.

Leider wurde in der Berichterstattung von MAZ und meetingpoint die Berichtsvorlage zunächst falsch interpretiert. [UPDATE: meetingpoint hat den Bericht nun korrigiert.] Anders als anfangs in den Medien berichtet, ist es die Variante 6, die weiter verfolgt und in weiteren Planungsschritten verfeinert werden soll.

  • Mit der in Variante 6 vorgeschlagenen Gestaltung werden sichere Schulwege ermöglicht durch breite Geh- und Radwege. Wie von ADFC, VCD, Bürgerbeirat Hohenstücken und Elternbeirat gefordert, bleiben die Radwege erhalten. Es handelt sich dabei um sogenannte "Andere Radwege" gemäß der StVO, die nicht benutzungspflichtig sein können, weil die Beethovenstraße sich in einer Tempo-30-Zone befindet. Die StVO sieht in Tempo-30-Zonen für den Radverkehr generell das Fahren auf der Fahrbahn zusammen mit KFZ vor. Für den Schulweg von Grundschulkindern und sie ggf. begleitenden Eltern ist aber eine räumliche Trennung vom (zu Schulbeginn oft chaotischem) KFZ-Verkehr essentiell.
  • Wir begrüßen die Erhaltung aller bestehenden Fußgängerüberwege (Zebrastreifen), auch diese sind für einen sicheren Schulweg essentiell.
  • Sehr positiv sehen wir die umfangreiche Aufwertung der Straße durch Begrünung. Die geplanten 32 Bäume werden den Charakter der Straße verwandeln und in künftigen Hitzesommern dringend notwendige Kühlung (durch Verdunstung) und Schatten spenden.
  • Die Einbahnstraßen-Regelung wird zu einem reduzierten und geordnetem KFZ-Verkehr in diesem sensiblen Bereich (Schule und Kita) führen.

In Summe werden in dieser Planung wichtige Aspekte für eine Stadt der kurzen Wege erkennbar, bei der der Fuß- und Radverkehr gleichberechtigt mit dem KFZ-Verkehr berücksichtigt wird.

Für die Feinplanung haben wir folgende Anregungen:

  1. Eine Aufpflasterung der Fußgängerüberwege (siehe Folie 21 unserer Stellungnahme, unten verlinkt) erhöht die Sicherheit (bisher nur optional).
  2. Die Einfahrt von der Gördenalle mit dem Übergang von Tempo 50 zu Tempo 30 ist bisher ohne hinreichend bauliche Maßnahme geplant, auch hier empfehlen wir eine Aufpflasterung zur Temporeduzierung, wie auf den Folien 11 und 12 illustriert.
  3. Uns ist nicht klar, wo die bestehenden Altglascontainer aufgestellt werden sollen. Sind versenkte Container (wie am Trauerberg) vorgesehen? Die Schäden am bestehenden Radweg wurden vermutlich durch LKW verursacht, die den Radweg zur Leerung der Container befahren haben (siehe Foto auf Folie 22).
  4. Wie wird die Anbindung der Radwege an den Rad- und Fußweg zur Brüsseler Str./Kopenhagener Str. ausgestaltet? Eventuell sind hierfür Bordsteinabsenkungen notwendig (siehe Foto auf Folie 24).
  5. Genauso wie PKW-Stellplätze sollten auch Fahrrad-Stellplätze im öffentlichen Raum angeboten werden in Form von Fahrradbügeln.

Wir freuen uns sehr, das wir und andere gesellschaftliche Akteure in diesen Planungsprozess einbezogen worden sind, und möchten uns ganz herzlich bei der Stadtverwaltung, namentlich Herrn Herzberg, bedanken. Wir sind sehr gerne bereit, uns bei weiteren Vorhaben mit unserer Expertise einzubringen.

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news-10033 Sun, 06 Feb 2022 11:14:56 +0100 Virtueller Verkehrswende-Stammtisch am Dienstag, den 8.2. 19 Uhr /startseite/detail/virtueller-verkehrswende-stammtisch-am-dienstag-den-82-19-uhr

Aufgrund der Corona-Lage findet unser Verkehrswende-Stammtisch wieder rein virtuell statt. Wir treffen uns am Dienstag, den 8.2.2022 ab 19 Uhr auf Jitsi. Jitsi ist eine Open-Source-Videokonferenzsoftware, die direkt über den Browser genutzt werden kann und keine Installation benötigt, für die Teilnahme einfach folgende Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben:

https://meet.ffbrb.de/Verkehrswendestammtisch

Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen zu Verkehrsthemen in und um die Stadt Brandenburg.

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news-9930 Mon, 17 Jan 2022 15:38:42 +0100 Preise für junge Fußgänger:innen /startseite/detail/preise-fuer-junge-fussgaengerinnen-1 Auch in diesem Jahr waren trotz der erschwerten Bedingungen wieder einige brandenburgische Einrichtungen für die Aktionstage “zu Fuß zur Schule” im September und Oktober angemeldet. Ein starkes Zeichen für Bewegung und Gesundheit, Verkehrssicherheit und klimaverträgliche Mobilität!

Deshalb freuen wir uns sehr, zwei Schulen und einer Kita die Kisten “Sport-Set” beziehungsweise “Forscher:innen-Set”  als Preis überreichen zu dürfen. Das sind:

  1. Die integrierte Kinderbetreuung (IKB) Fred-Vogel mit der Aktionswoche: “Gut sichtbar und zu Fuß zur Schule”
  2. Die Waldschule Oranienburg mit ihrer Aktion “Zu Fuß/mit dem Fahrrad zur Schule”
  3. Die Kita Bienenschwarm eV mit ihrem Projekt “unterwegs mit dem Fahrrad gut sichtbar und sicher”

Herzlichen Glückwunsch!

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news-9928 Mon, 17 Jan 2022 14:51:08 +0100 Mitgliederrundbrief 2021/2022 /startseite/detail/mitgliederrundbrief-20212022 Der neue Rundbrief steht!

Anlässlich des 30-jährigen VCD-Jubiläums haben wir den Themenschwerpunkt „Engagement für die Verkehrswende gestern – heute - morgen“ gesetzt.

 

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news-9879 Sun, 09 Jan 2022 12:25:07 +0100 Neue Fahrradstraße in der Franz-Ziegler-Straße /startseite/detail/neue-fahrradstrasse-in-der-franz-ziegler-strasse

Die Umwidmung wurde mit dieser Pressemitteilung angekündigt.

In Fahrradstraßen hat der Radverkehr Priorität, Radfahrer dürfen z.B. grundsätzlich nebeneinander fahren. Sowohl in der Franz-Ziegler-Straße als auch im Fritze-Bollman-Weg sind KFZ auch zugelassen aufgrund des Zusatzzeichens "Anlieger frei". Anlieger im Sinne der StVO sind dabei alle, die ein wie auch immer geartetes Anliegen haben, und sei es, dass sie einen Parkplatz suchen. Faktisch ändert sich in der Franz-Ziegler-Straße also fast gar nichts, der KFZ-Verkehr wird diese Straße wie fast alle Straßen dieser Stadt weiterhin dominieren - auch aufgrund der praktisch durchgehenden Parkspuren auf beiden Seiten. Es handelt sich also im Wesentlichen um Symbolpolitik.

Es ist gut und wichtig, dass mit dieser Fahrradstraße ein Symbol für eine radfreundlichere Stadt gesetzt werden soll, aber bei Symbolen darf es nicht bleiben. Wir warten schon viel zu lange auf wirklich wirksame Verbesserungen im Radverkehr - trotz unserer Petition, ermutigenden SVV-Beschlüssen und der guten Analyse von Problemstellen an Straßenbahnschienen durch die Stadtverwaltung.

Positiv zu bemerken ist aus unserer Sicht das Infoblatt zur Umwidmung, das an alle Anwohner:innen ging. Hier hätte man im Abschnitt "Dürfen Autos überholen?" bei der Erwähnung des Rechtsfahrgebots für Radfahrer jedoch noch klarstellen sollen, dass Radfahrer mindestens 1m seitlichen Abstand zu parkenden KFZ halten sollten. Zusammen mit dem erwähnten Seitenabstand von 1,50m beim Überholen wäre dann vielleicht klar geworden, dass es in dieser Straße meistens nicht genug Platz gibt, Radfahrer:innen mit dem Auto gefahrlos zu überholen. Die Fahrbahn ist nämlich, von Bordstein zu Bordstein gemessen, nur 5,50m breit (an der Gehwegsvorstreckung vor der Saldria sogar nur 4,10m); bei einem Radfahrer mit 60cm Breite bleiben für das Auto also nur noch 2,40m. (5,5 - 1 - 0,6 - 1,5 = 2,4). Mit Außenspiegeln ist ein typisches Mittelklasseauto 2 bis 2,10m breit, ein Kleinbus oder SUV gerne auch mal 2,20 oder 2,30 - da bleibt kein ausreichender Abstand zu den parkenden KFZ auf der anderen Seite.

Die im Infoblatt erwähnte angestrebte Einrichtung einer Fahrradzone in der Umgebung der Franz-Ziegler-Straße wird aber nur dann echte Verbesserungen für den Radverkehr bringen, wenn die umliegenden Straßen einen radtauglichen Belag bekommen (in Gutenberg-, Jahn- und Friesenstraße liegt das fürchterlichste Hoppelpflaster) und das KFZ-Parken im Straßenraum massiv eingeschränkt wird (am Wiesenweg stehen mehr als genug Parkflächen zur Verfügung).

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news-9878 Sun, 09 Jan 2022 12:17:19 +0100 Virtueller Verkehrswende-Stammtisch am Dienstag, den 11.01. 19 Uhr /startseite/detail/virtueller-verkehrswende-stammtisch-am-dienstag-den-1101-19-uhr

Aufgrund der Corona-Lage findet unser Verkehrswende-Stammtisch wieder rein virtuell statt. Wir treffen uns am Dienstag, den 11.1.2022 ab 19 Uhr auf Jitsi. Jitsi ist eine Open-Source-Videokonferenzsoftware, die direkt über den Browser genutzt werden kann und keine Installation benötigt, für die Teilnahme einfach folgende Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben:

https://meet.ffbrb.de/Verkehrswendestammtisch

Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen zu Verkehrsthemen in und um die Stadt Brandenburg. Unter anderem werden wir über folgende Themen sprechen:

  • Ausblick Aktionen 2022
  • Carsharing
  • Umfrage Kulturbeirat
  • Bericht aus dem ASUV im Dezember 2021
  • Termine für Stammtische im Februar, März und April

 

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news-9793 Tue, 14 Dec 2021 23:35:02 +0100 Neue interaktive Karte „Schmerzpunkte des Fuß- und Radverkehrs“ /startseite/detail/neue-interaktive-karte-schmerzpunkte-des-fuss-und-radverkehrs

Im Juni diesen Jahres haben wir eine interaktive Karte bereitgestellt, auf der vorhandene radfreundliche Wege abseits von Straßen, die Straßen und Plätze mit geschnittenem Pflaster, Straßen mit Angebotsstreifen aus geschnittenem Pflaster sowie reine Fahrradstraßen im Stadtgebiet dargestellt sind.

Ergänzt wurde diese mit einer Karte, auf der die offiziellen Radrouten der Stadt Brandenburg mit ihren Radhaupt- und Nebenrouten für den Touristik- und Alltagsverkehr eingetragen sind, entnommen aus dem aktuellen Verkehrsentwicklungskonzept.

Vor drei Wochen haben wir eine interaktive der Karte zu den knapp 50 größten Verkehrsbauprojekten in der Stadt Brandenburg online geschaltet. Brandenburger:innen können sich damit selbst einen Überblick schaffen, wann welche großen Verkehrsbauprojekte gerade laufen bzw. laut Stadtverwaltung in den nächsten Jahren geplant sind. Diese Karte wird in den nächsten Tagen auf Basis des gerade erschienenen Haushaltsentwurfes für die Jahre 2022/23 aktualisiert.

Die Darstellung der Situation im Fuß- und Radverkehr in der Stadt Brandenburg an der Havel war trotz dieser Informationen unvollständig. Es fehlten die Schmerzpunkte des Fuß- und Radverkehrs, also die Problem- und Unfall(häufungs)stellen, die sich negativ auf die Mobilität der Menschen auswirken, die zu Fuß oder mit dem Rad in der Stadt unterwegs sind. Auf dem Erlebniswochenende Altstädtischer Markt Anfang Oktober sind wir hierzu oftmals direkt angesprochen worden. Die Sorge bestand, dass die gesammelten Hinweise und Meinungen aus der Öffentlichkeit nach der Veranstaltung in die Schublade verschwinden. Dies haben wir uns zu Herzen genommen und bauen eine neue interaktive Karte zu den "Schmerzpunkten des Fuß- und Radverkehrs in der Stadt Brandenburg" auf.

Diese interaktive Karte enthält Informationen u.a. aus 

In der interaktive Karte sind noch nicht alle vorliegenden Hinweise und Quellen verarbeitet. Die Karte „lebt“ und soll durch neue Hinweise aus der Bürgerschaft und den Medien ständig erweitert werden. Wir sind daher auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Alle bisher von uns erstellten Karten haben ein gemeinsames Ziel: Sie sollen die Basis legen für ein Neues Radverkehrskonzept Brandenburg Havel.

Die Erarbeitung des Konzepts fußt auf einer großen Beteiligung der Öffentlichkeit. Probleme sollen so umfangreich wie möglich erfasst und später mit Lösungsvorschlägen hinterlegt werden. Das Radverkehrskonzept ist für ALLE und soll von möglichst ALLEN getragen werden. Nach unserem Verständnis sind die Bürger:innen der Stadt die eigentlichen Expert:innen, deren Wissen das Fundament eines breit getragenen Konzeptes sein müssen. Denn sie nutzen tagtäglich die Verkehrswege, ob mit Rad oder zu Fuß.

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