Kreisgruppe Brandenburg / Havel

Wem gehört die mittelalterliche Altstadt - den Autos oder den Menschen?

Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Jürgen Peters am Di 26.11.2019, 18:00 - 20:00, im Haus der Offiziere (HdO, Magdeburger Str. 15)

Jürgen Peters hat sich intensiv mit den Strukturen der Altstadt Brandenburg auseinandergesetzt und alle Konzepte analysiert, die in den letzten Jahren für die Stadt Brandenburg zum Thema Verkehr und Stadtplanung erstellt worden sind. Diesen bisher nicht wirksam gewordenen Konzepten setzt Jürgen Peters einen eigenen Ansatz entgegen, der von zwei Kernfragen geleitet wird:

  • Wem gehört die mittelalterliche Altstadt - den Autos oder den Menschen?
  • Brandenburg a.d.H. - Debattierst Du noch oder setzt Du schon um?

Eigentlich ist klar, dass es mit dem Autoverkehr in der Altstadt so nicht weitergehen kann. Aber wie kann die Altstadt verkehrsberuhigt und lebenswerter Stadtraum für Alle geschaffen werden? Es sollen Impulse für konkrete Maßnahmen gegeben werden, die schrittweise umgesetzt werden können. Manche sofort! Um die Impulse aber insgesamt richtig setzen zu können, müssen alle Beteiligten "Ihre" mittelalterliche Altstadt zuerst richtig kennen lernen. Und darum geht es in erster Linie auf dieser Veranstaltung: Wie ist der Zustand unserer Straßen? Welche wurden wann saniert? Sind diese für Radverkehr geeignet? Welche Möglichkeiten zur Verbesserungen von Fahrbahnoberflächen bestehen? Wie hoch ist das Verkehrsaufkommen? Wie verläuft der Parkraumsuchverkehr? Wie viele Stellflächen für Autos und Fahrräder haben wir? Wer darf wo parken? Gibt es Beschränkungen? Wie verlaufen die Radrouten? Wie hat sich das Gewerbe in der Altstadt entwickelt? Welche Gewerbestruktur liegt vor? Ist die mittelalterliche Altstadt überhaupt ein Nahversorgungszentrum? Kann ein Mehr an Umweltverbund (Fuß, Rad, ÖPNV) positive Impulse für das Gewerbe setzen? Und, wie viele Abfallbehälter stehen eigentlich in der mittelalterlichen Altstadt und wo bzw. wo nicht?
 
Über die Beantwortung dieser Fragen ergibt sich ein konsistentes Bild der mittelalterliche Altstadt als Basis, um dann in Richtung konkreter Lösungen gehen zu können. Plakative Allgemeinforderungen helfen uns nicht weiter.

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