Kreisgruppe Brandenburg / Havel

Verkehrswende-Stammtisch am 8.4. virtuell, Nachtrag zur August-Bebel-Straße

Am Mittwoch den 08. April soll unser nächster Verkehrswende-Stammtisch stattfinden. Da wir nun leider nicht gemütlich im Regionalladen zusammensitzen können, werden wir ihn virtuell abhalten, per Videokonferenz.

 

Für den virtuellen Stammtisch können wir den Server meines Freundes Oliver nutzen:

coworking.14197.berlin/VCD-Stammtisch

Beginn 18:00, einfach diese Webseite im Browser aufrufen, keine Softwareinstallation notwendig, das Passwort zum Chat lautet "Zentrumsring". Wir freuen uns darauf, mit euch über die neuesten Entwicklungen in Sachen Verkehr zu diskutieren. Vielleicht habt ihr ja auch Rückmeldungen zu den gemeinsamen Vorschlägen von ADFC, VCD und Jürgen Peters (JUPET Consulting) zur Altstadt?

Zu den unsäglichen Plänen für die August-Bebel-Straße, siehe meine scharf formulierte Pressemitteilung vom 19.03., gibt es noch einen weiteren Aspekt, der die Planungen völlig absurd macht (vielen Dank an Christoph Kirch vom ADFC für den Hinweis): auf der Westseite der August-Bebel-Straße hat Blitz-Kurier seinen Stützpunkt in Brandenburg. Es handelt sich um einen Postdienstleister, der Briefe und Pakete im Stadtgebiet überwiegend per Fahrrad ausliefert. Sollen die Auslieferer auf dem Weg auf den Görden und nach Hohenstücken zuerst südlich bis zur Kreuzung mit der Fontanestraße fahren, dann auf dem Weg jenseits der Straßenbahngleise wieder nach Norden fahren, um nur bei der Haltestelle wieder zurück auf die Westseite zu wechseln? Sollen die Auslieferer auf dem Rückweg von ihren Touren durch die Innenstadt, Klingenberg, Wilhelmsdorf... auch eine sinnlose Schleife fahren müssen? Das ist völlig absurd, weltfremd und sabotiert das umweltfreundliche Geschäftskonzept. Ich frage mich wirklich, ob die Stadtverwaltung hierüber überhaupt nachgedacht hat.

Als weiteres Beispiel dafür, welchen Stellenwert der Radverkehr offenbar für die Stadtverwaltung hat, dient das obenstehende Foto: Beim alten Straßenbahndepot in der Bauhofstraße wurde ein großes Umleitungsschild mitten auf den Radweg gesetzt, obwohl auf dem Parkstreifen daneben genügend Platz dafür wäre (die dem Bordstein am nächsten gelegenen Schienen werden nicht mehr befahren). Ich habe dazu eine Meldung über die App "Maerker" eingesendet. Wer hier zu Fuß oder mit dem Rad vorbeikommt, oder sich über diese Gedankenlosigkeit ärgert, kann das ebenfalls tun, in der Hoffnung auf schnelle Abhilfe.

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