Kreisgruppe Brandenburg / Havel

Verkehrswende-Stammtisch am 10.06. als Gäste im Verkehrsausschuss der SVV

Am kommenden Mittwoch 18 Uhr ist - als zweiter Mittwoch im Monat - der nächste Termin für unseren Verkehrswende-Stammtisch. Da sich genau zu dieser Zeit der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr der SVV trifft, schlagen wir vor, den öffentlichen Teil der Ausschuss-Sitzung als Gäste zu besuchen.

 

Da als Tagungsort der Rolandsaal im Altstädtischen Rathaus angegeben ist, gehen wir davon aus, dass auch mit den Corona-Abstandsregeln genügend Platz für die interessierte Öffentlichkeit vorhanden ist.

Tagesordnung und Vorlagen sind im RatsInfoSystem unter diesem Link verfügbar:

https://ctx1.stadt-brandenburg.de/bi/to010.asp?SILFDNR=3525%0D%0A

Interessant sind neben dem allgemeinen Tagesordnungspunkt (TOP) Ö 5.1 "Verkehrsthemen" (zu dem es keinere weiteren Informationen gibt) sicher die Punkte Ö 6.1 (Teilhabeplan - z.B. barrierefreier Ausbau von ÖPNV-Haltestellen), Ö 6.2 (Elektromobilitätskonzept der Stadt) und Ö 6.4 (Vorplanung Kleine Münzenstraße).

Zu letzterem Punkt haben wir eine Stellungnahme verfasst: Positiv sind die ausreichend breite Gehwegen auf beiden Seiten, die Öffnung der geplanten Einbahnstraße für Radfahrer in Gegenrichtung und die Begrünung. Kritisch sehen wir den geplanten Fahrbahnbelag “Kleinpflaster aus Granit in Drainbeton” (hier sollte stattdessen geschnittenes Pflaster verbaut werden), und die Neuerrichtung von KFZ-Stellplätzen. Wir schlagen vor, statt der KFZ-Stellplätze Fahrradstellplätze anzulegen.

Zum Bild: Es ist nun klar, dass die Brücke des 20. Jahrestages in der Magdeburger Straße weiter für KFZ und Straßenbahn gesperrt bleiben muss, da sich die Schäden als tatsächlich schwerwiegend herausgestellt haben. Im Zuge der Sperrung nun auch für Rettungsfahrzeuge wurde die Absperrung so verändert, dass nunmehr nur noch der südliche Rad- und Fußweg benutzbar ist. Stadtauswärts fahrende Radler müssen nun also den linksseitigen Rad- und Fußweg nutzen, und zwar bis zur Kreuzung mit der Friedrich-Franz-Straße, da es vorher weder eine Bordsteinabsenkung noch eine Querung des Mittelstreifens gibt. Wir würden gerne erfahren, warum der nordseitige Radweg gesperrt sein muss – an anderer Stelle setzt die Stadt ja schließlich alles daran, einen Zweirichtungsradweg zu vermeiden...

 

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