Kreisgruppe Brandenburg / Havel
Am 27.03.2019 waren Christoph Kirch und Gero Walter als Vertreter von ADFC und VCD Brandenburg zu einer Beratung beim Landesbetrieb Straßenwesen in Potsdam eingeladen. Thema war die Führung des Rad- und Fußverkehrs im Zuges des Ausbaus der B1 zwischen Havelbrücke und der Einmündung Bauhofstraße (geplanter Baubeginn 2021). An diesem Termin wurde nur eine Variante vorgestellt, bei der die Rad- und Fußwege an der Otto-Sidow-Straße zwischen der Kreuzung Wilhelmsdorfer Straße und der Einmündung Bauhofstraße entfallen sollen. Hierzu eine ausführliche Stellungnahme von Christoph Kirch (ADFC Brandenburg).
Pointiert zusammengefasst: einem (theoretischen) KFZ-Fahrzeitgewinn auf der B1 von 17 Sekunden (70km/h statt 50km/h auf 800m Länge) soll ein Radweg geopfert werden, der eine sichere und direkte Anbindung von Wilhelmsdorfer Vorstadt, Eigene Scholle, Klingenbergsiedlung, Walzwerksiedlung, Görden und Hohenstücken an den Hauptbahnhof darstellt. Das kann es nicht sein. Wir begrüßen deshalb, dass der Landesbetrieb Straßenwesen zugesagt hat, andere Ausbauvarianten zu untersuchen.
Eine detaillierte Darstellung finden Sie in der verlinkten Stellungnahme des ADFC von Christoph Kirch.