Kreisgruppe Brandenburg / Havel
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Fahrradfreundliches Brandenburg – Beschlüsse endlich umsetzen!

Wir haben eine Petition gestartet, mit der wir Stadtverwaltung und Stadtverordnete auffordern, die SVV-Beschlüsse zu Verkehrsberuhigung und fahrradfreundlicher Stadt endlich umzusetzen.

Fahrradfreundliches Brandenburg: Beschlüsse endlich umsetzen!
Foto: VCD/Gero Walter Verkehrsberuhigung, holperfreies Radfahren, Entschärfung von Gefahrenstellen, sichere Querungen: Beschlüsse endlich mit Geld hinterlegen und umsetzen!

Das Radfahren in der Stadt Brandenburg an der Havel ist im Alltag oft eine riskante und beschwerliche Angelegenheit. Grobes Kopfsteinpflaster, Straßenbahnschienen und fehlende Fahrradwege sind nur einige der Gründe dafür. Der Durchgangsverkehr durch die historische Innenstadt ist zu hoch. Immer noch fahren jeden Tag mehr als 12.000 Autos über die Domlinden, rund 10.000 Autos über die Steinstraße und knapp 8.000 Autos durch die Altstadt. Stadtverwaltung und -politik wollen zwar seit längerem Brandenburg lebenswerter und den Verkehr ausgewogener gestalten. Bisher ist es aber nur bei Plänen und Beschlüssen geblieben, eine konsequente Umsetzung fehlt.

Mit dieser Petition fordern wir die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten auf, die folgenden Beschlüsse endlich umzusetzen:

Wenn ihr diese Forderungen unterstützen möchtet, dann unterschreibt direkt online auf openPetition.de, oder druckt einen Unterschriftenbogen aus und unterschreibt per Hand. Der Unterschriftenbogen muss dann abfotografiert oder gescannt werden und das Bild auf www.openpetition.de/eingang hochgeladen werden.

Link zur Petition

Begründung:

Der Worte sind genug gesprochen, Konzepte sind ausreichend beschrieben. Immer noch fahren jeden Tag mehr als 12.000 Autos über die Domlinden, rund 10.000 Autos über die Steinstraße und knapp 8.000 Autos durch die historische Altstadt. Lückenlose Fahrradwege innerhalb und zwischen den Stadtteilen, wie in Verkehrsentwicklungsplänen seit Jahren empfohlen, existieren in unserer Stadt immer noch nicht. In der historischen Innenstadt gibt es gut befahrbare Radschutzstreifen aus geschnittenem Natursteinpflaster nur in der Steinstraße und abschnittsweise in der Hauptstraße. Mehr als 1.100 Unfälle von Radfahrern durch ein Verkanten der Räder in Straßenbahnschienen wurden für die letzten Jahre von Bürger*innen der Stadt in unserer Umfrage gemeldet. All dies hat zur Folge, dass sich viele Menschen aus Angst vor Unfällen nicht aufs Rad trauen. Oder sie fahren mit ihrem Rad auf den Gehwegen, wodurch sich große Konflikte mit Fußgänger*innen ergeben. Radfahrer und Fußgänger müssen sicherer am Verkehrsgeschehen teilnehmen können. Mit dieser Petition fordern wir von der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten, trotz vieler Brückenbaustellen den Fuß- und Radverkehr SOFORT stärker in den Fokus zu nehmen und die Prioritäten im Verkehr nicht nur auf Autostraßen zu legen. Im kommunalen Haushalt 2021 und für die Folgejahre muss mehr Geld für die Ertüchtigung von Rad- und Fußgängerinfrastrukturen eingestellt und die neuen Förderrichtlinien genutzt werden, um so endlich Fortschritte auf dem Weg zu einer lebenswerten Stadt für ALLE zu machen. Dafür brauchen wir eure Unterstützung. Bitte unterschreibt die Petition und verbreitet sie weiter!

 

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