Brandenburg

Kreisgruppe Brandenburg / Havel
Kreisgruppe Brandenburg / Havel

Schlussauswertung der Umfrage zu Schienenunfällen in Brandenburg an der Havel

Die finalen Ergebnisse unserer im Zeitraum vom 06.11. - 30.11.2020 durchgeführten Online-Umfrage zu Radfahrunfällen mit Straßenbahnschienen liegen jetzt vor.


915 Personen haben teilgenommen. Davon machten 683 Teilnehmer*Innen insgesamt 1.124 Angaben zu den Straßen, in denen diese Unfälle in den letzten fünf Jahren passierten. Die Hauptstraße einschließlich Jahrtausendbrücke lag mit weitem Abstand vorne (575 Fälle = 51 %), gefolgt von der Steinstraße einschließlich Neustädtischer Markt (130 Fälle = 12 %) und der Ritterstraße (124 Fälle = 11%). Dies sind sehr hohe Werte.

Unser Fazit aus der Zwischenauswertung ist unverändert:

  • Bei den Schienenunfällen handelt es sich nicht um ein Randproblem.
  • Die Anzahl polizeilich aufgenommener Radfahrunfälle an Straßenbahngleisen zeigt nicht das tatsächliche Ausmaß des Problems.
  • Konkrete und zeitnah realisierbare Lösungen sind zur Entschärfung der Gefahrenstellen notwendig. Die Unfälle verursachen massive gesundheitlichen Folgen für die Opfer und einen nicht zu vernachlässigenden volkswirtschaftlichen Schaden. Die stete Gefahr dieser Unfälle verhindert die gewünschte Verkehrswende hin zu mehr Radverkehr und führt zu Konflikten mit dem Fußverkehr.

Den Link zur vollständigen Studie und der Auswertung finden Sie unten, darin gibt es auch eine Karte, in der die Straßen mit den meisten Unfallhäufungen visualisiert sind. Unser herzlicher Dank geht an alle Teilnehmer*Innen.

zurück