VCD Brandenburg Nachrichten http://brandenburg.vcd.org de_DE VCD Brandeburg Mon, 30 Nov 2020 21:01:14 +0100 Mon, 30 Nov 2020 21:01:14 +0100 TYPO3 EXT:news news-7788 Mon, 30 Nov 2020 20:18:35 +0100 Virtueller Verkehrswende-Stammtisch am Mittwoch, den 2.12. 18 Uhr https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/virtueller-verkehrswende-stammtisch-am-mittwoch-den-212-18-uhr/ Wir treffen uns am Mittwoch, den 2. Dezember ab 18 Uhr auf Jitsi. Jitsi ist eine Open-Source-Videokonferenzsoftware, die direkt über den Browser genutzt werden kann und keine Installation benötigt. Wir können einen Jitsi-Server eines Freundes nutzen, für die Teilnahme an der Konferenz einfach folgende Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben:

https://coworking.14197.berlin/Verkehrswende-Stammtisch-BRB

Das Sitzungs-Passwort ist "Schienenunfälle".

Wie immer wollen wir uns über aktuelle Verkehrsthemen in der Stadt Brandenburg an der Havel und ihrem Umland austauschen.

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news-7773 Thu, 26 Nov 2020 22:48:16 +0100 Umfrage zu Schienenunfällen endet am 30.11. https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/umfrage-zu-schienenunfaellen-endet-am-3011/ Die Umfrage in Zusammenarbeit mit Dr. Jürgen Peters (JUPET Consulting) wurde am 7.11. angekündgt, die Ergebnisse einer Zwischenauswertung wurden am 18.11 vorgestellt. Der Link zur Umfrage ist

https://www.umfrageonline.com/s/b6d02bc

Wir freuen uns über weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

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news-7720 Mon, 23 Nov 2020 10:27:30 +0100 Nach mehr als vier Jahren Warten starten heute endlich die Sanierungsarbeiten am Hausbahnsteig in Fürstenberg (Havel) https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/nach-mehr-als-vier-jahren-warten-starten-heute-endlich-die-sanierungsarbeiten-am-hausbahnsteig-in-fue/  

Nachdem der Baubeginn für das Bahnhofsdach, der für den Sommer zugesichert wurde, erneut verschoben wurde, hatte der VCD Brandenburg gerade eine neue Protestaktion geplant. Schön, dass dies jetzt nicht mehr nötig ist.
Ein schadhaftes Dach über dem Hausbahnsteig hat den Betrieb am Bahnhof Fürstenberg seit mehr als vier Jahren behindert. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bahnverkehr deshalb ausschließlich über den Mittelbahnsteig geführt, der nicht barrierefrei zugängig ist. Konkret hieß das für Reisende mit Fahrrad oder Gepäck sowie für Eltern mit Kinderwagen ein mühsames Schleppen über die steile Treppe. Menschen im Rollstuhl hatten überhaupt keine Möglichkeit, den Bahnhof zu nutzen und mussten nach Neustrelitz, Dannenwalde oder Gransee ausweichen.

Ein untragbarer Zustand auf den der VCD immer wieder aufmerksam gemacht hat und über den er mehrere Gespräche mit der Deutschen Bahn führte. Jetzt soll im Januar zumindest für die Reisenden, die von Süden kommen wieder ein barrierefreier Halt am Hausbahnsteig möglich sein. Die vollständige Barrierefreiheit wird am Bahnhof Fürstenberg erst mit der geplanten Komplettsanierung gewährleistet sein. Und das wird leider noch Jahre auf sich warten lassen. Für die Zwischenzeit hat die Deutsche Bahn dem VCD zugesichert, dass für mobilitätseingeschränkte Reisende, die aus dem Norden kommen, nach Voranmeldung ein außerplanmäßiger Halt am Hausbahnsteig ermöglicht wird, um auch aus dieser Richtung ein barrierefreies Reisen zu gewährleisten.

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news-7705 Wed, 18 Nov 2020 13:32:24 +0100 Ergebnisse der Umfrage zu Schienenunfällen in Brandenburg https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ergebnisse-der-umfrage-zu-schienenunfaellen-in-brandenburg/  

Direktlink zu den ausführlichen Ergebnissen

In der Antwort auf die Anfrage 251/2020 (in der Textrecherche für die SVV “251/2020” eingeben) hatte die Stadtverwaltung sechs Unfälle angegeben, die im Zeitraum 2018-2020 vorgefallen sind und stützte sich dabei auf gesicherte, d.h. durch die Polizei aufgenommene Unfallzahlen.

Dadurch konnte der Eindruck entstehen, dass es sich bei den Radfahrerunfällen
mit Straßenbahnschienen um ein Randproblem handelt. Tatsächlich aber hat vermutlich fast jede*r Anwohner*in schon einen solchen Unfall beobachtet und ein nicht unbeträchtlicher Teil der Radfahrenden sogar selbst erlitten.

Um eine bessere Datenbasis zu erhalten, haben wir die Brandenburgerinnen und Brandenburger daher ab dem 07.11.2020 über eine Online-Umfrage gefragt, wie viele Unfälle sie in den letzten fünf Jahren in Brandenburg an der Havel hatten, bei denen sie mit ihren Rädern in die Schienenrillen der Straßenbahn geraten und dabei gestürzt sind. Gefragt wurde auch, auf welchen Straßen diese “Schienenunfälle” passiert sind. Der Aufruf zur Teilnahme erfolgte über meetingpoint-brandenburg.de, der MAZ, dem VCD, der BRAWO sowie weiteren sozialen Netzwerken.

An der Befragung haben mit Stand 17.11.2020, 07:00 Uhr, 896 Personen teilgenommen. Die Rückmeldungen geben einen sehr guten und valideren Überblick über die realen Verhältnisse betreffend der Schienenunfälle.

Die Ergebnisse im Überblick (eine ausführlichere Darstellung befindet sich im unten verlinkten Dokument):

  • 678 TeilnehmerInnen teilten mit, in den letzten fünf Jahren Schienenunfälle gehabt zu haben.
  • 322 Personen (Anteil von 47%) hatten solche Unfälle zweimal und mehr gehabt, davon 111 Personen bzw. 16% sogar dreimal und mehr. Über die Zuordnung zu den Straßen konnten 32 Personen ermittelt werden, die vier Schienenunfälle und mehr hatten.
  • 667 TeilnehmerInnen, die einen oder mehrere Unfälle in den letzten 5 Jahren hatten, machten 1.101 Angaben zu den Straßen, in denen diese Unfälle passierten. Die Hauptstraße einschließlich Jahrtausendbrücke lag mit weitem Abstand vorne (561 Fälle = 51 %), gefolgt von der Steinstraße einschließlich Neustädtischem Markt (128 Fälle = 12 %) und der Ritterstraße (123 Fälle = 11%).
  • Für die letzten fünf Jahre wurden 684 Unfälle auf der Strecke Ritterstraße – Jahrtausendbrücke – Hauptstraße gemeldet, was einem Anteil von 62 % aller Meldungen entspricht.
  • Fünf weitere Straßen (Bauhofstraße, Große Gartenstraße, Jacobstraße, Plauer Straße, Luckenberger Straße / Brücke) und der Nicolaiplatz verbuchen jeweils 20 und mehr Unfallnennungen.
  • Fünf TeilnehmerInnen haben Unfälle bei Querungen von Bahnschienen in Kirchmöser gemeldet. Diese sind in den obigen Nennungen nicht enthalten.

Als Fazit lässt sich festhalten:

  • Bei den Schienenunfällen handelt es sich nicht um ein Randproblem.
  • Die Anzahl polizeilich aufgenommener Radfahrunfälle mit Schienengleisen zeigt nicht das tatsächliche Ausmaß des Problems.
  • Konkrete und zeitnah realisierbare Lösungen sind zur Entschärfung der Gefahrenstellen notwendig. Die Unfälle verursachen einen nicht zu vernachlässigenden volkswirtschaftlichen Schaden und verhindern die gewünschte Verkehrswende hin zu mehr Radverkehr, von den gesundheitlichen Folgen der Opfer ganz zu schweigen.

An der Umfrage kann weiterhin teilgenommen werden, wir möchten sie noch für ein paar Tage offenhalten, um auch denjenigen die Teilnahme zu ermöglichen, die im Rahmen der Berichterstattung der Ergebnisse auf die Umfrage aufmerksam werden. Nach Beendigung der Umfrage erfolgt dann die Schlussauswertung.

[Update 28.11.2020] Dass Straßenbahnschienen auch in anderen Städten ein offenbar unterschätztes Problem für Radfahrende darstellen, wird in einem Artikel auf Zeit Online vom 25.11.2020 deutlich.

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news-7715 Sat, 14 Nov 2020 17:10:00 +0100 Umweltpreis der Stadt Brandenburg an der Havel für die Kreisgruppe des VCD https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/umweltpreis-der-stadt-brandenburg-an-der-havel-fuer-die-kreisgruppe-des-vcd/  

Die Stadt würdigt mit diesem Umweltpreis Projekte, die zur Verbesserung des Klimas oder der Umwelt in Brandenburg an der Havel beitragen. Die VCD-Kreisgruppe tut dies mit vielfältigen Angeboten und Aktionen. Ein Beispiel, das die Jury überzeugte, ist die erste Fahrrad-Reparaturstation Brandenburgs. Sie wurde im September in der Zanderstraße vor dem Studentenwohnheim der THB eröffnet und geht maßgeblich auf die Initiative von Frank Träger zurück. An der Station stehen rund um die Uhr Werkzeuge, eine Luftpumpe und Aufbockständer für alle Radler*innen zur Verfügung, die ihr Rad schnell und unkompliziert selbst reparieren möchten.

Ein weiteres Beispiel, das die Stadt lobend erwähnt, ist das geplante Lastenradsharing. So soll das Lastenrad „Pepe“ der Kreisgruppe bald ausleihbar sein und noch andere Lastenräder an unterschiedlichen Standorten in der Stadt zur Verfügung stehen.

Außerdem äußert sich die Jury wertschätzend zum Einsatz des VCD, wenn es um einen bessere Infrastruktur für Radler*innen und Fußgänger*innen in der Stadt geht: „Der VCD bringt sich mit der Bereitstellung von Leitfäden und Mobilitätskonzepten zu Veränderungen des Individualverkehrs in die öffentliche Diskussion ein und strengt die konstruktive Zusammenarbeit mit den Bewohnern und der Verwaltung an.“ Die erwähnten Mobilitätskonzepte gehen federführend auf den Verkehrsexperten Dr. Jürgen Peters zurück.

Die feierliche Überreichung der Urkunden an alle ausgezeichneten Projekte, die für den 30.10.20 geplant war, musste leider coronabedingt entfallen. Stattdessen kam die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden ist, per Post.

Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung, die eine Bestätigung für unsere Arbeit ist. Wir werden am Ball bleiben und hoffen, dass unsere Stimme auch weiterhin von der Stadtverwaltung und Politik gehört wird.

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news-7666 Sat, 07 Nov 2020 01:27:59 +0100 Umfrage: Fahrradunfälle durch Verkanten der Räder in Schienen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/umfrage-fahrradunfaelle-durch-verkanten-der-raeder-in-schienen/  

Um eine bessere Datenbasis zu bekommen, haben wir zusammen mit Dr. Jürgen Peters (JUPET Consulting) eine kleine Umfrage gestartet, wie häufig die Brandenburgerinnen und Brandenburger in den letzten fünf Jahren mit ihren Rädern in Schienenrillen geraten und dabei gestürzt sind. Wir möchten gerne auch wissen, wo dies passiert ist. Der Link zur Umfrage findet sich hier:

https://www.umfrageonline.com/s/b6d02bc

Wir möchten alle Brandenburgerinnen und Brandenburger dazu auffordern, sich bei der Umfrage zu beteiligen, und sie bitten, auch Nachbarn, Freunde, Kollegen und Bekannte auf die Umfrage aufmerksam zu machen. Wir brauchen eine möglichst breite Datenbasis, damit diese Gefahr endlich angegangen wird.

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news-7664 Fri, 06 Nov 2020 16:00:05 +0100 Bahnknoten Cottbus https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/bahnknoten-cottbus/  

Schlägt man um Cottbus einen Kreisbogen mit einem Radius von 200 km, erkennt man die geostrategisch günstige Lage der Stadt.
Innerhalb dieses Kreises liegen ausgesprochene Wachstumsregionen:
Poznan, Wroclaw, Praha, Leipzig, Dresden, Berlin, Potsdam.
Eine Zielstellung der Landes- und Stadt-Politik sollte darin bestehen, dass all diese Städte von Cottbus aus per Bahn innerhalb von 2 Stunden erreichbar sind.
Für unsere Stadt wäre das ein bedeutender Wachstumsfaktor.
Leider hat die Politik das noch nicht ausreichend verinnerlicht.

Medienresonanz:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/infrastruktur-wie-cottbus-wieder-zum-bahn-mittelpunkt-werden-koennte-52654095.html
 

Aktueller Zustand der Teilstrecken:

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news-7667 Fri, 06 Nov 2020 11:20:00 +0100 Trixi-Spiegel jetzt auch in Brandenburg https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/trixi-spiegel-jetzt-auch-in-brandenburg/  

An insgesamt 13 Stellen im Stadtgebiet sollen sog. Trixi-Spiegel montiert werden, die meisten davon hängen erfreulicherweise schon. Mitfinanziert wurden die Spiegel, die rund 100 Euro pro Stück kosten, von der Baufirma BriCon Hoch- und Tiefbau und dem Autohaus Schulz.

Die kleinen Spiegel mit dem Aufkleber „Vorsicht! Toter Winkel!“ sind nach Beatrix Willburger benannt, die als 13-jähriges Mädchen einen schweren Fahrradunfall hatte. Sie wurde von einem abbiegenden Betonmischer überrollt und überlebte zwar den Unfall, allerdings schwer verletzt. Ihr Vater, Ulrich Willburger, entwickelte einen gewölbten Spiegel, der an Kreuzungen montiert wird und den toten Winkel einsehbar macht. Wenn Auto-, Bus- und LKW-Fahrer*innen an Kreuzungen stehen oder nach rechts abbiegen, sehen sie in diesem Spiegel Radler*innen rechts neben sich. Auch andere Verkehrsteilnehmer*innen, wie z. B. kleine Kinder oder Menschen im Rollstuhl rücken dadurch ins Sichtfeld.

Trixi-Spiegel hängen mittlerweile in vielen Städten in Deutschland, so z. B. in Freiburg, München oder Aachen. Sie sind zweifellos eine gute Erfindung, die hoffentlich viele Abbiegeunfälle verhindern wird. Allerdings können sie nur dann Unfälle verhindern, wenn die Fahrer*innen von Autos, LKW und Bussen diese Spiegel tatsächlich auch nutzen. Das Problem, dass die Fahrer*innen in Kreuzungsbereichen häufig zu schnell unterwegs sind, wird dadurch nicht gelöst. Ebenso wenig verringert sich die Gefahr durch Fahrer*innen, die durch das Handy abgelenkt sind.

Am wirkungsvollsten werden Unfälle durch eine Gestaltung des Verkehrsraums verhütet, die an Kreuzungen eine Trennung nach Zeit und Raum gewährleistet, also durch Ampelschaltungen, die Rechtsabbiegern und geradeaus fahrenden Radfahrern nicht gleichzeit “grün” geben sowie durch baulich getrennte Radwege. Da letzteres nicht überall möglich ist, sind also weiterhin Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme von allen Beteiligten entscheidend.

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news-7657 Tue, 03 Nov 2020 20:25:10 +0100 Virtueller Verkehrswende-Stammtisch am Mittwoch, den 4.11. 18 Uhr https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/virtueller-verkehrswende-stammtisch-am-mittwoch-den-411-18-uhr/ Jitsi ist eine Open-Source-Videokonferenzsoftware, die direkt über den Browser genutzt werden kann und keine Installation benötigt. Wir können einen Jitsi-Server eines Freundes nutzen, für die Teilnahme an der Konferenz einfach folgende Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben:

https://coworking.14197.berlin/Verkehrswende-Stammtisch-BRB

Das Sitzungs-Passwort ist "Umweltpreis-Gewinner".

Wie immer wollen wir uns über aktuelle Verkehrsthemen in Stadt und Umland austauschen.

Konkrete Themen sind eine Unterschriftensammlung für eine radfreundliche Stadt Brandenburg, eine Einladung zur Mitarbeit sowie Ideen und Planungen für Aktionen nächstes Jahr. Außerdem sind wir im Endspurt bei der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative Verkehrswende für das Land Brandenburg, da gibt es die Idee, Fahrräder mit Unterschriftenlisten und Briefkasten an Bahnhöfen aufzustellen.

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news-7600 Fri, 16 Oct 2020 13:46:26 +0200 Mobilitätskonzept Cottbus https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaetskonzept-cottbus-1/ news-7537 Wed, 14 Oct 2020 01:44:31 +0200 Reisezentrum am Hauptbahnhof muss erhalten bleiben https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/reisezentrum-am-hauptbahnhof-muss-erhalten-bleiben/ Als Grund für die Schließung habe DB Vertrieb gegenüber der EVG den Verlust der RE1-Verkehre angeführt. Ab Dezember 2022 werden die Züge des RE1 von der privaten Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) gefahren. Außer einzelnen Zügen des Fernverkehrs werden dann in Brandenburg Hbf keine Züge der DB ankommen oder abfahren.

“Es wäre ein herber Verlust für die Stadt Brandenburg”, sagt Gero Walter, Sprecher der VCD-Kreisgruppe Brandenburg an der Havel. "Nicht jeder kann oder will Fahrkarten online oder per App kaufen. Manche Fahrkarten, z.B. bei Verbindungen ins Ausland, sind auch gar nicht online oder am Automaten zu haben. Umweltfreundlich zu verreisen sollte einfach sein, und dazu gehört die Möglichkeit einer persönlichen Beratung. In der Stadt Brandenburg gibt es kein Reisebüro, das auf Bahnreisen spezialisiert ist, und ein Reisebüro hat - im Gegensatz zum Reisezentrum - auch nicht sieben Tage die Woche geöffnet."

Die VCD-Kreisgruppe Brandenburg an der Havel fordert, das Reisezentrum für Brandenburg an der Havel zu erhalten und appelliert an DB Vertrieb, die Stadtverwaltung und das Landesverkehrsministerium, alle Optionen für einen Erhalt zu prüfen.

UPDATE 17.10.2020

Die ODEG wird eine Fahrkarten-Verkaufsstelle am Brandenburger Hauptbahnhof einrichten, an der auch Fernverkehrs-Fahrkarten verkauft werden. Der Betrieb einer solchen Verkaufsstelle ist Teil des Verkehrsvertrages, mit dem die ODEG den RE1-Betrieb übernimmt. Eine sehr gute Nachricht!

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news-7522 Mon, 12 Oct 2020 22:27:54 +0200 Schokofahrt kommt nach Brandenburg https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/schokofahrt-kommt-nach-brandenburg/  

„Wir möchten zeigen, dass nachhaltiger und emissionsfreier Transport möglich ist, wie viel Spaß bewusster Genuss machen kann, dass Radfahren Menschen verbindet, was Lastenräder können“, heißt es auf der offiziellen Seite der Schokofahrt, einer dezentral organisierten, privaten Fahrradtour, bei der Schokolade von der Manufaktur in Amsterdam emissionsfrei in die Zielstädte transportiert wird. Bereits zum wiederholten Mal beteiligt sich auch eine Gruppe aus Berlin und Brandenburg. Die Schokolade, deren fair gehandelte Kakaobohnen zweimal im Jahr mit dem Segelschiff aus der Karibik nach Amsterdam kommen, wird in der Manufaktur CO2-neutral hergestellt.

Im Frühjahr 2020 war auf Betreiben der VCD-Kreisgruppe Brandenburg an der Havel die emissionsfreie Schokolade das erste Mal auch in Brandenburger Läden erhältlich - und schon bald ausverkauft. Alle drei Händler, der Weltladen Brandenburg, der pachamama- Laden für nachhaltige Produkte und die Bildungsstätte Villa Fohrde, haben ihre Bestellungen aufgrund der Nachfrage diesmal erhöht, zumal das Weihnachtsgeschäft vor der Tür steht.

Ute Wolf vom Weltladen Brandenburg ist begeistert und freut sich, die köstliche
Schokolade bald wieder anbieten zu können. Sie bedankt sich bei den Radler*innen: "Ich habe mir überlegt, euch mit einem Lunchpaket zu versorgen mit Produkten aus dem Laden, Stulle mit Aufstrich, Obst aus der Region." Am Samstag, 17. Oktober, soll die Berliner Schokofahrt planmäßig gegen 9:30 am Weltladen Brandenburg Zwischenstation machen und die Schokolade für die hiesigen Händler abladen.

Wie schon im Frühjahr kann die Radtour nur unter Einschränkungen stattfinden. Damals war der Rad-Transport nur von Spandau aus möglich, dieses Mal immerhin von der deutsch-niederländischen Grenze aus. Sieben Radler aus Berlin und Brandenburg haben am Sonntag Abend, 11. Oktober, in Weeze die Schokolade aufgeladen, die dorthin von der Manufaktur in Amsterdam per Elektro-Transporter bewegt wurde. In 6 Etappen mit einer täglichen Streckenlänge zwischen 80 und 140 km radeln sie bis ans Brandenburger Tor in Berlin.

Thomas von den Schokofahrern lädt ein: "Für Leute, die uns spontan ein Stück begleiten wollen, bietet sich besonders Samstag, der 17. Oktober, an. Um ca. 9:30 Uhr wollen wir von Wusterwitz kommend am Weltladen in Brandenburg abladen, und dann weiter über Ketzin und Potsdam zum Brandenburger Tor radeln. Sicher werden wir auf der Etappe die App Critical Maps einschalten, um leicht gefunden zu werden." Der Zeitplan der Tour und eventuelle Änderungen werden auf https://rad-laster-berlin.de/rlb-extern/sf8 veröffentlicht, aktuelle Berichte und Bilder von der Fahrt gibt es auf Twitter von @RadLasterBerlin.

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news-7513 Fri, 02 Oct 2020 17:28:00 +0200 Erörterungstermin zum Genehmigungsverfahren von Tesla https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/eroerterungstermin-zum-genehmigungsverfahren-von-tesla/ Die Emotionen kochten hoch beim Erörterungstermin in der Stadthalle Erkner, denn das Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimissionsschutz-Gesetz (BImSchG), das eigentlich die rechtliche Grundlage für die Errichtung des Tesla-Werkes sein sollte, ließ auch nach acht Tagen immer noch viele Fragen offen.Trotz dieser Unklarheiten wurde gerade der sechste Antrag auf vorzeitige Genehmigung gestellt und der Rohbau in Grünheide steht schon zu 25 Prozent.

Unklar ist unter anderem die Erschließung des Werkes. In der ersten Ausbaustufe plant Tesla mit einer Belegschaft von 12.000 Mitarbeiter*innen, die im drei-Schicht Betrieb arbeiten werden, um pro Jahr 500.000 neue Fahrzeuge zu produzieren. Den Angaben des eingereichten Verkehrskonzeptes zur Folge (S.2548 der Daten CD) beläuft sich der Mitarbeiterverkehr auf 9.079 Pkw/24h zuzüglich 140 Kfz pro Tag für den Shuttleverkehr zu den Anschlüssen des öffentlichen Verkehrs. Dazu kommen rund 50 LKWs pro Stunde. 

Aufgrund des Schichtbetriebes könnte das im Worstcase-Szenario bedeuten, dass über 6.000 Fahrzeuge das Gelände in sehr kurzer Zeit anfahren bzw. verlassen. Dieser Verkehr soll vorrangig über die A10 abgeleitet werden. Dafür steht momentan nur eine Aus- / Zufahrt zur Verfügung. Die derzeitige Spitzenlast der A10 liegt bei 800 Fahrzeugen in 15 Minuten je Richtung. Der Werksverkehr stellt damit eine sehr große Herausforderung für die Erschließung dar. Bei der Erörterung blieb die Frage offen, ob die Erschließung ohne Rückstau auf der A10 über eine einzige Ausfahrt sichergestellt werden kann. Der VCD hat die Klärung des Sachverhaltes beantragt.

Umfassender wird die Verkehrssituation im Rahmen des jetzt laufenden Bebauungsplan-Verfahrens betrachtet. Dafür wurde endlich auch das schon lange vom VCD angemahnte Verkehrskonzept für die Region erarbeitet.

Stellungnahmen zum Bebauungsplan können noch bis zum 2. November eingereicht werden. Alle Unterlagen zum Bebauungsplan finden Sie hier:https://www.gruenheide-mark.de/texte/seite.php?id=333342

Die Stellungnahmen des VCD zur Ansiedlung von Tesla finden Sie in unserer Infothek.

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news-7431 Fri, 02 Oct 2020 02:48:09 +0200 Verkehrswende-Stammtisch am 7.10. am Bürgerhaus Altstadt https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrswende-stammtisch-am-710-am-buergerhaus-altstadt/  

Wir können dort überdacht, aber an der frischen Luft sitzen. Zieht euch bitte warm an, denn es kann abends nun doch etwas kühl werden. Wir freuen uns, mit euch über Verkehrsthemen in der Stadt und darüber hinaus zu diskutieren.

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news-7430 Thu, 01 Oct 2020 22:58:11 +0200 130 kleine und große Teilnehmer*innen bei der Kidical Mass! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/130-kleine-und-grosse-teilnehmerinnen-bei-der-kidical-mass/  

Wir konnten so einerseits ein deutliches Zeichen für eine kinderfreundliche Verkehrspolitik setzen, und andererseits vielen Kindern die Freude bereiten, einmal in Ruhe und sorgenfrei in der Stadt unterwegs sein zu können. Wir fordern, dass sich Kinder auch im Alltag angstfrei eigenständig in unserer Stadt bewegen können, deshalb müssen wir das "Monster Autoverkehr" zähmen.

Wie wichtig die eigenständige Fortbewegung für die Entwicklung von Kindern ist, zeigen eindrucksvoll die Untersuchungen von Marco Hüttenmoser, der Kindern die Aufgabe gestellt hat, ihren Schulweg zu zeichnen: Die Zeichnungen machen deutlich, dass Kindern, die mit dem Auto in die Schule gefahren werden, die vielfältigen Umwelterfahrungen fehlen, die ein Kind zu Fuss machen kann.

Herzlichen Dank auch an die Polizeibeamt*innen, die unseren Demonstrationszug begleitet und geschützt haben, auch wenn es über den genauen Ort der Schlusskundgebung ein Missverständnis gab. Wir möchten uns insbesondere bei den Beamt*innen der wieder aktiven Fahrradstaffel bedanken. Es ist wichtig, dass auch die Polizei den Verkehr aus Radfahr-Perspektive kennt, um auf die vielfältigen Gefährdungen durch den Autoverkehr reagieren zu können.

Auch das Medienecho war sehr positiv, in der Brandenburger Ausgabe der MAZ vom 21.09.2020 war unsere Demo mit Bild auf der Titelseite! Im freien Bürgerradio für die Stadt Brandenburg, Radio Pax, gab es ein ausführliches Interview.
Auch das Lokalfernsehen SKB berichtete über die Demonstration (ab 3:30).

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news-7530 Wed, 30 Sep 2020 10:19:00 +0200 Fahrpreiserhöhung gewinnt keine Fahrgäste (zurück) https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrpreiserhoehung-gewinnt-keine-fahrgaeste-zurueck/ Hier finden Sie unsere Pressemitteilung zur geplanten Fahrpreiserhöhung des VBB.

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news-7402 Mon, 28 Sep 2020 11:42:05 +0200 Brandenburg mitbestimmen! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/brandenburg-mitbestimmen-1/  

In Zeiten einer weltweiten Pandemie wird die direkte Demokratie in Brandenburg vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Durch die Absage von zahlreichen Veranstaltungen, die Beschränkung der Teinehmer*innenzahl und teilweise immer noch geltenden Kontaktbeschränkungen, war das Sammeln von Unterschriften in der Öffentlichkeit lange kaum möglich - doch wir lassen uns nicht aufhalten!

Die Brandenburger Verfassung sieht vor, dass Unterschriften für Volksinitiativen nur auf Papier eingereicht werden können. Um es den Menschen in unserem Bundesland dennoch einfach möglich zu machen, haben wir uns mit den Initiativen „Klimanotstand“ und „Expedition Grundeinkommen“ zusammengetan. Gemeinsam haben wir die Plattform „Brandenburg mitbestimmen!“ ins Leben gerufen. Auf www.brandenburg-mitbestimmen.de finden Sie die Listen der Volksinitiativen zum runterladen und unterschreiben. Die Listen können dann gebündelt an eine Adresse gesendet werden. Für die, die keinen Drucker haben, besteht die Möglichkeit Listen auch per Post anzufordern. Auf diese Weise können Unterschriften kontaktlos eingereicht werden und alle Beteiligten sparen Geld und Zeit. So wollen wir direktdemokratische Beteiligung auch in diesen schwierigen Zeiten am Leben halten.

Die Plattform selber ist dabei inhaltlich neutral und Sie können natürlich auswählen, wenn Sie nur einzelne Anliegen unterstützen möchten. 

Wir freuen uns auf Ihre Post.

Die gemeinsame Pressemitteilung zum Download:

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news-7385 Sat, 26 Sep 2020 15:55:50 +0200 Endspurt - Teil2 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/endspurt-teil2/ Nach Absage in der Spreegalerie baten wir die Managerin des Blechencarres, in diesem Haus Unterschriften sammeln zu dürfen und bekamen ohne großes Lamento ein ok.
Und das war auch gut so, denn genau an diesem Tag (26. September) stürmte und regnete es. Im Freien hätten wir keine Chance gehabt.
Leider hatten die Akteure (Martin, Günter, Roland von der GDL und Dieter) an diesem Tag wenig Zeit.
Aber immerhin kamen innerhalb von 3 Stunden 85 Unterschriften zusammen!
 

 

 

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news-7514 Mon, 21 Sep 2020 18:07:00 +0200 Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zu-fuss-zur-schule-und-zum-kindergarten-2/  

Trotz der großen Herausforderungen vor denen die Schulen momentan stehen, haben sich 13 Brandenburgische Einrichtungen mit über 3.200 Kindern für die Aktionstage angemeldet. Dabei viele Schulen, bei denen die Aktion inzwischen Tradition hat, aber auch neue Schulen, wie der Hort Astrid-Lindgren in Cottbus und die Löcknitz Grundschule in Erkner.
Die Aktionstage laufen noch bis zum 2. Oktober. Unter den teilnehmenden Schulen aus Brandenburg verlost der VCD wieder drei Aktionskisten für eine bewegte Pause.

Lesen Sie in unserer Pressemitteilung warum zu Fuß zur Schule gerade in Corona-Zeiten Sinn macht.

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news-7515 Thu, 10 Sep 2020 18:47:00 +0200 Radfahren mit Baby https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/radfahren-mit-baby/  

Inzwischen gibt es viele Möglichkeit mit Baby und Fahrrad unterwegs zu sein, ob Kinderanhänger, Lastenrad oder klassischer Kindersitz. Die Studie “Radfahren mit Baby” wertet die Erfahrungen von jungen Eltern aus, die während eines mehrjährigen Forschungsprojektes gesammelt wurden, und leitet Tipps sowie Empfehlungen daraus ab.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

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news-7289 Fri, 04 Sep 2020 20:29:13 +0200 Kinder-Fahrrad-Demo "Kidical Mass" am 19.09.! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/kinder-fahrrad-demo-kidical-mass-am-1909/  

Parallel zu Demos in über 80 teilnehmenden Orten erobern wir die Stadt für die Unmotorisierten zurück und fahren mit bunt geschmückten Fahrrädern, Skateboards, Tretrollern oder im Kinderanhänger auf den zentralen Straßen der Innenstadt.

Die Kundgebung beginnt um 14:00 am Hauptbahnhof, die circa einstündige Route startet 14:15 von dort, ist auch für die Kleinsten geeignet und wird durch die Polizei begleitet. Alle sind willkommen, auch Erwachsene ohne Kinder.

Das Aktionsbündnis KIDICAL MASS setzt sich für kinderfreundliche und lebenswertere Städte ein, die durch mehr Freiräume und sichere Verkehrswege Kindern eine selbständige Bewegung mit dem Fahrrad ermöglichen können. Unter dem Motto "Platz da für die nächste Generation!" füllen sie die Straßen in ganz Deutschland und wollen damit gezielt auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen.

Da die Tour unter “Corona-Umständen” stattfindet, wird am Start, Ziel und unterwegs auf genug Abstand geachtet. Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen bei allen Planungen genau und passen den Rahmen der Veranstaltung gegebenfalls an.

Weitere Infos und alle teilnehmenden Städte unter www.kinderaufsrad.org

Mithilfe der App Critical Maps können die Teilnehmer ihre GPS-Koordinaten mit allen anderen Mitfahrern teilen, sich über den Chat koordinieren und werden auf der Karte für andere sichtbar.

Die Kidical Mass in Brandenburg an der Havel wird organisiert von den Ortsgruppen des ADFC und VCD.

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news-7251 Tue, 01 Sep 2020 23:05:30 +0200 Verkehrswende-Stammtisch am 2.9. um 18 Uhr https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrswende-stammtisch-am-29-um-18-uhr/ Wir treffen uns wieder unter freiem Himmel auf dem Packhof-Gelände in der Nähe des historischen Hafens, ungefähr hier.

Wir freuen uns darauf, mit euch über Verkehrsthemen in der Stadt und darüber hinaus zu diskutieren. Sollte das Wetter ungeeignet sein, wird kurzfristig ein Alternativ-Ort hier auf der Webseite bekanntgegeben.

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news-7231 Sat, 29 Aug 2020 11:22:22 +0200 Volksinitiative - Endspurt https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/volksinitiative-endspurt/ Die DB gestattete uns, im Empfangsgebäude des Cottbuser Bahnhofs Unterschriften zu sammeln und das dafür erforderliche Equipment dort auch für einen bestimmten Zeitraum zu lagern.
Am 28.08. bauten wir – Günter (Mitstreiter aus ProTramCottbus-Zeiten) und Dieter – hier erstmals unseren Stand auf.
Später kamen noch Thomas und Alexander (Greenpeace) dazu.

 

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news-7206 Wed, 26 Aug 2020 15:46:00 +0200 Tesla in Grünheide: trotz laufender Verfahren wird gebaut https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/tesla-in-gruenheide-trotz-laufender-verfahren-wird-gebaut/ Aufgrund wesentlicher Änderungen beim Bauvorhaben, wurde das Genehmigungsverfahren nach dem BundesImmissionsschutz neu aufgerollt. Die Einwendungsfrist für die Genehmigung läuft noch bis zum 3. September. Der Erörterungstermin ist für den 23. September 2020 um 10 Uhr in der Stadthalle Erkner, Julius-Rütgers-Straße 4 vorgesehen.

Trorzdem wird in Grünheide auf Basis von vorgezogenen Genehmigungen schon kräftig gebaut. Dabei ist nach wie vor unklar, wie der Personen- und Güterverkehr in der ohnehin schon stark verkehrs- und lärmbelasteten Region geregelt werden soll. Dazu hat der VCD Brandenburg jetzt erneut Stellung genommen.

Unsere Stellungnahmen zur Ansiedlung von Tesla in Grünheide finden Sie in unserer Infothek.

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news-7204 Tue, 25 Aug 2020 14:27:41 +0200 Kann das Elektroauto die Umwelt retten? Open-Air-Kino am Haus der Natur https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/kann-das-elektroauto-die-umwelt-retten-open-air-kino-am-haus-der-natur/
Im anschließenden Filmgespräch kann unter dem Motto "Mobilität neu denken" mit Fritz Viertel, dem Vorsitzenden des VCD Brandenburg über die Verkehrswende diskutiert werden. Moderation: Sabine Abraham (FÖN e.V.).

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden sind erbeten.

Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen findet die Veranstaltung im Reimar-Gilsenbach-Saal oben  im Haus der Natur statt. Da wir die nötigen Abstandsregeln einhalten müssen, und die Platzzahl daher begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung: 0331-2015560 oder info@vcd-brandenburg.de.

Weitere informationen zum Film gibt es hier.

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news-7195 Fri, 21 Aug 2020 14:30:33 +0200 Gegendemonstration zur AfD-Motorradfahrer-Demo am 22.08. https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gegendemonstration-zur-afd-motorradfahrer-demo-am-2208/ Wir möchten alle ermutigen, sich für eine weltoffene und pluralistische Gesellschaft zu engagieren und an dieser Gegendemonstration teilzunehmen. Die AfD versucht hier wiedereinmal über ein “harmlos” aussehendes Anliegen, mit ihrer totalitären Ideologie in der Mitte der Gesellschaft Fuß zu fassen. Machen wir deutlich, dass wir diese in weiten Teilen von faschistischem Gedankengut geprägte Partei (“der Flügel ist der ganze Vogel”) nicht unwidersprochen agieren lassen.

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news-7194 Thu, 20 Aug 2020 22:50:58 +0200 Feierliche Eröffnung der 1. öffentlichen Fahrrad-Reparatur-Station am 1.9.! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/feierliche-eroeffnung-der-1-oeffentlichen-fahrrad-reparatur-station-am-19/  

Die Fahrrad-Reparatur-Station bietet kostenlos und rund um die Uhr die Möglichkeit, Fahrräder selbst zu reparieren. Dazu sind Werkzeug, Luftpumpe und ein Aufbockständer an der Station verfügbar.

Bei der feierlichen Eröffnung werden die beteiligten Akteure und die Station selbst vorgestellt. Und natürlich kann die Station direkt genutzt werden!

Das Projekt wird finanziell und materiell gefördert durch den VCD-Landesverband Brandenburg, das VCD-Projekt “DIY – dein Mobilitätsprojekt”, das Studentenwerk Potsdam und die Studierendenvertretung der TH Brandenburg.

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news-7192 Thu, 20 Aug 2020 00:06:52 +0200 VBB-Studie empfiehlt großes Fahrradparkhaus in Hennigsdorf https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vbb-studie-empfiehlt-grosses-fahrradparkhaus-in-hennigsdorf-1/ Laut Studie gibt es allein am Bahnhof in Hennigsdorf bis 2030 einen zusätzlichen Bedarf von 699 Fahrradabstellplätzen – eine Größenordnung, für die sich ein Fahrradparkhaus empfiehlt.
Die Stadt arbeitet bereits an Vorplanungen für einen vollautomatischen Fahrradturm zum sicheren Abstellen von 122 Fahrrädern direkt am Bahnhof auf städtischer Fläche. „Hennigsdorf nimmt die Herausforderung an und will sich mit einem innovativen Fahrradparkturm für den Radverkehr engagieren. Der Turm wird sicher ein Eye-Catcher und ein Symbol dafür, dass die Stadt noch stärker auf Fahrradfreundlichkeit setzt. Will man jedoch den vom VBB ermittelten Bedarf decken, wird absehbar noch ein weiteres Fahrradparkhaus mit größerer Kapazität nötig sein,“ gibt die stellvertretende Sprecherin der VCD-Kreisgruppe und Hennigsdorferin, Petra Röthke-Habeck, zu bedenken.

Bislang haben in Brandenburg drei Städte Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen: Bernau seit 2014 (508 Stellplätze), Potsdam seit 2015 (557 Stellplätze) und Oranienburg seit 2018 (1.056 Stellplätze). Um den Bedarf an zusätzlichen Fahrradstellplätzen an Bahnhöfen zu decken, müsse die öffentliche Hand ihr finanzielles Engagement „vervierfachen“, heißt es weiter in der Studie.

„Städte und Gemeinden dürfen mit dieser Anforderung nicht allein gelassen werden. Der Landkreis Oberhavel sollte die Studienergebnisse ernst nehmen und seine Gemeinden tatkräftig unterstützen. Dazu gehört, dass ein Fahrradparkhaus für rund 580 Fahrräder am Bahnhof Hennigsdorf in den nächsten Nahverkehrsplan des Landkreises aufgenommen wird“, forderte Flege. Die Ausweisung der Bike & Ride-Maßnahmen im Nahverkehrsplan des Landkreises sei die „Grundvoraussetzung für eine landesseitige Förderung“.

Die Kreisgruppe Oberhavel des gemeinnützigen Umwelt- und Verbraucherverbandes VCD hatte im Mai dieses Jahres alle 30 Bahnhaltepunkte in Oberhavel aus der Reisendenperspektive getestet und unter anderem die Fahrradabstellsituation an jeder Station bewertet. Laut VCD-Testergebnis verfügten vier der 30 Bahnstationen über keinerlei Fahrradstellplätze: Dannenwalde, Hohen Neuendorf West, Schmachtenhagen und Vogelsang. Positiv vermerkten die Tester, dass 73 Prozent aller Stationen in Oberhavel mit überdachten Fahrradabstellmöglichkeiten ausgestattet sind.

Weiterführende Informationen

Die vom Land Brandenburg beauftragte und vom VBB herausgegebene Studie zum Bike & Ride und Park & Ride-Bedarf an Bahnhöfen finden Sie hier

Die Ergebnisse des VCD-Bahnstationen-Tests in Oberhavel hier

 

Pressekontakt
Dirk Flege, Sprecher der VCD Kreisgruppe Oberhavel • dirk.flege@vcd-brandenburg.de • Tel.: 0172/312 59 74

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news-7159 Thu, 13 Aug 2020 02:21:16 +0200 Gemeinsame Radtour von VCD und B90/Grüne am 16.08. https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gemeinsame-radtour-von-vcd-und-b90gruene-am-1608/  

Einweisung und einem kurzen Vortrag wird ab 13:30 Uhr die ca. 10 Kilometer lange Tour starten. Ziel der Radtour soll es sein, eine Bestandsaufnahme der Radverkehrkehrssituation, gerade in der Innenstadt, zu erstellen. Dazu wollen wir uns einige Hoch- und Tiefpunkte der Radverkehrs-Infrastruktur in der Stadt ansehen.

Radfahrende werden in Brandenburg an der Havel leider an vielen Stellen durch mangelhafte Infrastruktur gefährdet, z.B. durch schlechte oder fehlende Radwege, schadhaftes Kopfsteinpflaster oder gefährliche Verkehrsführungen. “Hier muss umgehend Abhilfe geschaffen werden und die künftige Planung auf die Bedürfnisse von Radfahrenden angepasst werden”, so René Blumenthal, Sprecher des Kreisverbandes. Die Radtour führt aber auch zu einigen Positiv-Beispielen. “Die neu gestalteten Abschnitte der Wollenweber- und der Grabenstraße sind wirklich schön geworden”, sagt Gero Walter, Sprecher der VCD-Kreisgruppe. “Wunderbar glattes Pflaster, da macht Radfahren in der Innenstadt Spaß. Gerne mehr davon!”

Ebenfalls wird der B90/Grünen-Landtagsabgeordnete Heiner Klemp an dieser Tour teilnehmen. Dabei können die Brandenburger direkt sich mit ihren Fragen oder Anliegen an ihn wenden.

Im Anschluss an die eineinhalb bis zweistündige Tour werden wir mit einem gemeinsamem Picknick die Ergebnisse zusammenfassen. Gerne bringen Sie sich dafür etwas zum Snacken mit. Bitte denken Sie auch an genügend Wasser, Sonnenschutz und eine Mund-Nasen-Bedeckung für alle Fälle.

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news-7157 Tue, 11 Aug 2020 22:55:55 +0200 Parken in der Mittelalterlichen Altstadt - eine Bestandsaufnahme https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/parken-in-der-mittelalterlichen-altstadt-eine-bestandsaufnahme/  

Transparenz über die Parkmöglichkeiten ist in der Stadt Brandenburg an der Havel leider nicht gegeben. Informationen stehen auch nicht auf der städtischen Homepage. Dabei könnte hierdurch vergleichsweise einfach Transparenz geschaffen werden, um unnötigen Parkraumsuchverkehr zu reduzieren.

Das Karten-Dokument ist am Ende des Artikels verlinkt. Außerdem sind erneut die Unterlagen zu Radabstellanlagen verlinkt, die Teil unserer an die Stadtverwaltung gerichteten Vorschläge für eine radverkehrsfreundliche Altstadt waren – bisher gab es seitens der Stadt leider keine Reaktion.

Kurz zusammenfassend die Ergebnisse der Erhebung für das Gebiet der Mittelalterlichen Altstadt:

  • Gezählt wurden 546 Pkw-Stellplätze auf öffentlichen Straßen und Plätzen (inkl. Behindertparkplätze). In der Bewohnerparkzone F (BPZ F) als Teil der Mittelalterlichen Altstadt befinden sich 381 Stellplätze. 35% der 546 Stellpllätze sind unbewirtschaftet, d.h. es bestehen keine konkrete Parkregelungen. 108 Stellplätze (= 20%) sind ausschließlich reserviert für Bewohnerparken mit Bewohnerparkausweis F. Weitere 30% der Stellplätze sind für ein gebührenfreies Kurzzeitparken ausgewiesen, mit Parkscheibe 1 Std. oder 2 Std. Für ein gebührenpflichtiges Langzeitparken für Besucher werden 68 Stellplätze (gut 12%) vorgehalten.
    Zu den 546 Pkw-Stellplätzen auf dem Gebiet der mittelalterlichen Altstadt kommen weitere 66 Parkplätze auf dem P&R-Parkplatz Nicolaiplatz-Gedenkstätte hinzu, die für Bewohner der Altstadt mit Bewohnerparkausweis F ganztägig gebührenfrei nutzbar sind.
  • In der Mittelalterlichen Altstadt gibt es 20 Behindertenparkplätze, davon 13 auf öffentlichen Straßen und Plätzen sowie 7 auf kommunalen Flächen. Auffällig ist, dass rund um den Gotthardkirchplatz keine Behindertenparkplätze zu finden sind.
  • Den 546 Pkw-Stellplätzen auf öffentlichen Straßen und Plätzen stehen 205 Radabstellanlagen / Radständer gegenüber, davon sind 66 Abstellanlagen / Radständer fest installiert im öffentlichen Raum. Weitere 94 Anlagen / Radständer befinden sich auf kommunalen Flächen (Stadtverwaltung oder öffentliche Einrichtungen wie Fouqué-Bibliothek). Diese sind im öffentlichen Raum kaum sichtbar und fast ausschließlich nur begrenzt öffentlich zugänglich, da sie entweder in der Tiefgarage (Klosterstraße) oder in Innenhöfen (Altstädtischer Markt, Johanniskirchplatz) platziert sind. Gewerbetreibende stellen 45 zumeist "bewegliche" Radabstellanlagen / Radständer zur Verfügung, welche sich zum Großteil auf Bürgersteigen befinden, für deren Aufstellung Gebühren zu zahlen sind. 

Hinweise zu Irrtümern in den Darstellungen sind bitte direkt per E-Mail an Dr. Jürgen Peters zu schicken. Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Anzahl der erfassten Stellflächen von den offiziellen Zahlen der Stadtverwaltung abweichen dürfte. Die Erhebung basiert auf beobachtete Parksituationen, während die Verwaltung die Stellflächen auf Basis rechtlicher Vorgaben berechnen muss. Im Alltag ist insbesondere beim längsseitigen "Straßenrandparken" die tatsächliche und nicht die rechnerisch mögliche Nutzung der Stellplätze ausschlaggebend.

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