VCD Brandenburg Nachrichten http://brandenburg.vcd.org de_DE VCD Brandeburg Thu, 14 Nov 2019 10:37:14 +0100 Thu, 14 Nov 2019 10:37:14 +0100 TYPO3 EXT:news news-5517 Mon, 11 Nov 2019 09:02:31 +0100 VCD Brandenburg zum Koalitionsvertrag: ein erster Schritt – aber noch keine Verkehrswende https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-brandenburg-zum-koalitionsvertrag-ein-erster-schritt-aber-noch-keine-verkehrswende/ Eines der zentralen Defizite, die der VCD im Koalitionsvertrag sieht, ist der zu zaghafte Ausbau des Umweltverbundes. Der VCD ist Mitbegründer der Volksinitiative „Verkehrswende Brandenburg jetzt!“ und fordert ein Mobilitätsgesetz, mit dem Ziel den Anteil des Umweltverbundes am Verkehr bis zum Jahr 2035 von heute 41% auf 82% zu verdoppeln und den Verkehr in Brandenburg bis 2050 klimaneutral zu gestalten. Die Koalitionspartner haben sich jedoch nur auf einen anteil von 60% bis 2030 verständigen können. Um die Ziele der Volksiniative zu erreichen, müsste nach 2030 sehr schnell ein exponentieller Ausbau der Kapazitäten erfolgen. Das ist angesichts langer Planungszeiten und steigender Baukosten unrealistisch.

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news-5395 Thu, 17 Oct 2019 09:43:55 +0200 Besser mobil in Brandenburg https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/besser-mobil-in-brandenburg/ So unterschiedlich die Situation in den Brandenburger Städten, Gemeinden und Landkreisen auch ist, fast überall ist Mobilität ein brennendes Thema. Potsdam und das Berliner Umland kämpfen aufgrund von Bevölkerungszuwächsen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen, mit Staus und Engpässen im öffentlichen Verkehr. Die ländlichen Regionen Brandenburgs hingegen spüren die Folgen der jahrelangen Abbestellungspolitik der Landesregierung und fühlen sich zurecht vom öffentlichen Verkehr und damit auch von der gesellschaftlichen Teilhabe abgehängt. Mit dem Best-Practice-Handbuch „Besser mobil in Brandenburg“ möchten der VCD Brandenburg und die Grün-Bürgerbewegte Kommunalpolitik Brandenburg e.?V. den Akteuren in den Brandenburger Kommunen und Landkreisen Mut machen, die Verkehrswende anzugehen. Das Handbuch gibt konkrete Hinweise, wie der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel gestaltet werden kann und zeigt an konkreten Beispiel aus Brandenburg, wie es durch Fahrradförderung, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplanung, Mobilitätsbildung oder Neuordnung der Stadtlogistik gelingen kann, die Mobilität in der Stadt und auf dem Land klimaverträglicher, sicherer und nutzerfreundlicher zu gestalten.

Einen kostenfreien Download unseres Handbuches finden Sie in unserer Infothek.


 

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news-5284 Thu, 19 Sep 2019 17:15:59 +0200 Klimastreik in Potsdam https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/klimastreik-in-potsdam-1/ Der Verkehr ist der einzige Sektor in dem die CO2-Emissionen seid 1990 sogar noch gestiegen sind. Wenn wir die Klimaschutzziele erreichen wollen brauchen wir deshalb dringend einen klaren Vorrang für den öffentlichen Verkehr und für den Fuß- und Radverkehr. Der Anteil des Umweltverbundes am Verkehr muss sich bis 2035 mindestens verdoppeln. Dafür kämpfen wir auch mit der Volksinitiative Verkehrswende Brandenburg jetzt!

Mit streiken! Mitmachen! Volksinitiative unterschreiben!

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news-5285 Mon, 16 Sep 2019 07:30:00 +0200 Start der Aktionstage "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/start-der-aktionstage-zu-fuss-zur-schule-und-zum-kindergarten/ Wer morgens den ersten Weg zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt, ist wacher, tut etwas für seine Gesundheit und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Deshalb motivieren der ökologische Verkehrsclub VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk mit der Kampagne „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ deutschlandweit jährlich zehntausende Kinder und ihre Eltern, dass Auto stehen zu lassen und den Weg zur Schule oder Kita zu Fuß zurückzulegen. Seid letztem Jahr beteiligen sich auch zunehmend mehr Brandenburger Einrichtungen an der Kampagne. In diesem Jahr laufen über 2.000 Kinder mit.

Am Start sind unter anderem:

 
  • Eisenhart-Schule in Potsdam
  • Evangelische Grundschule Potsdam 
  • Grundschule Hanna von Pestalozza
  • Grundschule Glindow
  • Waldschule Oranienburg
  • IKB Fred Vogel in Fredersdorf
 
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news-5180 Sat, 07 Sep 2019 10:04:17 +0200 VCD fordert Mindeststandards bei Bus und Bahn in Oberhavel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fordert-mindeststandards-bei-bus-und-bahn-in-oberhavel/ news-5160 Thu, 05 Sep 2019 09:38:00 +0200 Mut machen: Potsdam kann als autoarme Stadt nur gewinnen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mut-machen-potsdam-kann-als-autoarme-stadt-nur-gewinnen/ Für den VCD Potsdam haben die Ängste vor einer autofreien Innenstadt viel mit fehlenden Informationen zu tun. Denn letztendlich sind ausgedehnte Fußgängerzonen auch in deutschen Städten Standard und viele interantionale Städte wie Györ, B?l?i und Bratislava zeigen, wie es gehen kann.

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news-5161 Wed, 04 Sep 2019 10:00:00 +0200 Mit dem Rad zum Bäcker! So geht Verkehrswende von unten https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mit-dem-rad-zum-baecker-so-geht-verkehrswende-von-unten/ Pünktlich zum Stadtradeln-Auftakt räumt Bäcker Wiese ab dem 1. September allen Radfahrern Rabatte ein. Wer den Weg zum Bäcker mit dem Fahrrad macht, soll dafür fünf Prozent Rabatt auf den Einkaufswert bekommen. Dazu gibt’s einen Fahrradstempel. Wer bis zum 30. September acht Stempel gesammelt hat, kann an einer Verlosung teilnehmen.

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news-5136 Thu, 29 Aug 2019 09:54:45 +0200 VCD Wahlprogramme-Check zur Verkehrswende https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-wahlprogramme-check-zur-verkehrswende/ Die weitreichendsten Übereinstimmungen mit den Forderungen der Volksinitiative finden sich im Wahlprogramm von Bündnis 90/die Grünen. Aber auch die Linken fordern explizit eine Verdoppelung des öffentlichen Verkehrs bis 2035. Beide Parteien haben umfassende und detaillierte verkehrspolitische Forderungen aufgestellt. Vager wird es bei der SPD.

Auch CDU, FDP und AFD sprechen sich deutlich für Verbesserungen im öffentlichen Verkehr und für eine Förderung des Radverkehrs aus. Trotzdem fordern sehen sie weiteren Ausbaubedarf bei der Straßeninfrastruktur und AFD und FDP sprechen sich explizit dafür aus, Geschwindigkeitsbegrenzungen zu reduzieren.

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news-5092 Tue, 27 Aug 2019 18:00:00 +0200 Wahlforum in Cottbus https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/wahlforum-in-cottbus-1/ Podiumsdiskussion zur Landtagswahl: Wer macht Brandenburg mobil?!

Verbändebündnis startet erstmals eine Volksinitiative für ein umfassendes Mobilitätsgesetz in einem Flächenland. Die am 15. August gestartete VI fordert den Landtag auf, ein Mobilitätsgesetz mit konkreten Maßnahmen, Zeitplänen, Budgets und Verantwortlichkeiten zu beschließen, um den Anteil des Umweltverbundes am Verkehr bis zum Jahr 2035 von heute 41% auf 82% zu verdoppeln und den Verkehr in Brandenburg bis 2050 klimaneutral zu gestalten.

Zu diesem Thema veranstalteten wir am 27.8.2019 um 18 Uhr eine öffentliche Diskussion im Familienhaus Cottbus mit den Kandidat*innen zur Landtagswahl.

Für die Podiumsdiskussion hatten zugesagt:
Wolfgang Bialas (CDU), Kerstin Kircheis (SPD), Matthias Loehr (DIE LINKE), Ricarda Budke (BÜ’90/GRÜNE), Felix Sicker (FDP)

Angefragt wurden außerdem:
Die Kandidat*innen der AfD und der freien Wähler.

Fritz Viertel, der Vorsitzende des VCD Brandenburg, moderierte die Veranstaltung.

Wir schätzen ein:
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung!
Sie fand leider vor einem zahlenmäßig sehr eingeschränkten Publikum statt, was wohl daran lag, dass wir vorher aus zeitlichen Gründen zu wenig für die Veranstaltung geworben hatten.
Unser Resümee:
Bei einer zukünftigen Veranstaltung muss die Vorbereitung rechtzeitig begonnen und stärker beworben werden.

Presseresonanz:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/volksinitiative-fordert-in-cottbus-verkehrswende-in-brandenburg_aid-45394895

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news-5122 Sun, 25 Aug 2019 13:22:01 +0200 VCD-Kreisgruppe Oberhavel mit neuer Führung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-kreisgruppe-oberhavel-mit-neuer-fuehrung/ Für die kommenden zwei Jahre spricht Dirk Flege (links im Bild) aus Glienicke/Nordbahn für den VCD in Oberhavel. Zur stellvertretenden Sprecherin wurde Petra Röthke-Habeck (Mitte) aus Hennigsdorf gewählt. Ebenfalls zum stellvertretenden Sprecher gewählt wurde das VCD-Landesvorstandsmitglied Christoph Rudel aus Fürstenberg (rechts im Bild).

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news-5086 Thu, 15 Aug 2019 11:00:00 +0200 Volksinitiative "Verkehrswende Brandenburg jetzt" gestartet https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/volksinitiative-verkehrswende-brandenburg-jetzt-gestartet-1/ Das Bündnis “Verkehrswende für Brandenburg” will mit der Volksinitiative endlich eine echte Wende in der Verkehrspolitik des Landes erreichen. Als Grundlage hierfür brauchen wir ein umfassendes Mobilitätsgesetz für Brandenburg, um allen Menschen in Brandenburg eine klimaverträgliche, sichere und bezahlbare Mobilität zu ermöglichen.

Die Volksiniative ist eine Initiative des ökologischen Verkehrsclubs VCD Brandenburg in Kooperation mit den Landesverbänden des ADFC, des BUND, der BUNDJugend, der Brandenburgischen Studierendenvertretung und Argus Potsdam.

Inzwischen unterstützen viele andere Organisationen die Verkehrsinitiative, wie die GDL, Greenpeace, der VDV Ost und potsdam autofrei.

Hier geht es zu den Forderungen der Volksinitiative.

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news-4988 Tue, 16 Jul 2019 14:20:40 +0200 Drei Lastenräder für Brandenburg an der Havel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/drei-lastenraeder-fuer-brandenburg-an-der-havel/ Das VCD-Lastenrad ist Teil eines Projekts, bei dem die VCD-Kreisgruppe Brandenburg an der Havel mit den beiden Projektpartnern Offene Werkstatt der THB und jukufa (Haus der Offiziere, HdO) jeweils ein eigenes Lastenrad bauen. Es handelt sich um dreirädrige Lastenräder vom Typ "XYZ Cargo Trike" (http://www.xyzcargo.com/). Das Projekt wird gefördert mit Mitteln aus der "Konzessionsabgabe Lotto" des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung.

Die Räder der "XYZ Cargo"-Familie werden aus Aluminiumprofilen zusammengeschraubt und bieten die Möglichkeit, auch ohne Schweißkenntnisse leistungsfähige und sichere Cargo-Bikes zu bauen, die leicht an individuelle Bedürfnisse und unterschiedliche Nutzungsansprüche angepasst werden können. Die dreirädrige Trike-Form lässt sich auch von ungeübten Nutzer*innen gut fahren.

Die offene Werkstatt wird ihr Lastenrad für Besorgungsfahrten nutzen, eine mobile Werkstatt einrichten und es auch für Transporte auf dem Uni-Campus zur Verfügung stellen. Die jukufa wird das Lastenrad für Transporte und insbesondere als mobile Sendestation des freien Radios Brandenburg (Radio Pax) nutzen. Das Lastenrad der VCD-Kreisgruppe Brandenburg an der Havel wird für Aktionen und Veranstaltungen genutzt, bei denen es durch einen speziellen Aufbau als Infostand dienen kann. Perspektivisch soll es als "freies Lastenrad" (http://dein-lastenrad.de) für die Brandenburger Bevölkerung kostenfrei ausleihbar sein.

Die Lastenräder werden von Fr 19.07. bis So 21.07. in der offenen Werkstatt der THB unter Anleitung von Till Wolfer (Geschäftsführer XYZ-Cargo) zusammengeschraubt. Mitschrauber sind herzlich willkommen! Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Wann: Freitag 19.7.2019, 10:00-18:30 Uhr und Sa/So 20.+21.7.2019 9:30-18:30 Uhr

Wo: Offene Werkstatt der THB, Magdeburger Str. 50, IWZ (Haus D), Raum 010

Da nur eine begrenzte Anzahl Personen gleichzeitig an den Rädern mitbauen kann, wird um Anmeldung gebeten: gero.walter@vcd-brandenburg.de

 

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news-4854 Fri, 14 Jun 2019 00:05:00 +0200 Nirgends in Brandenburg sterben so viele Radler wie in Oberhavel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/nirgends-in-brandenburg-sterben-so-viele-radler-wie-in-oberhavel/ Oranienburg, den 14. Juni 2019. Auf Oberhavels Straßen sind in den vergangenen zwei Jahren so viele Radfahrer tödlich verunglückt wie in keinem anderen Landkreis Brandenburgs. Das teilt die Kreisgruppe Oberhavel des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) nach einer Auswertung der amtlichen Unfallstatistik mit. „Acht bei Verkehrsunfällen getötete Radfahrer in zwei Jahren sind trauriger Rekord aller brandenburgischen Landkreise. Der von der Einwohnerzahl vergleichbare Landkreis Potsdam-Mittelmark hatte im selben Zeitraum lediglich zwei tödlich verunglückte Radfahrer zu beklagen“, sagte VCD-Kreisgruppensprecher Dirk Flege.

 

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl auf dem drittletzten Platz bei getöteten Radfahrern

Setzt man die Zahl der getöteten Radfahrer ins Verhältnis zur Einwohnerzahl kommt der Landkreis Oberhavel nach VCD-Berechnungen auf den drittletzten Platz aller 14 Landkreise in Brandenburg. Schlechter schneiden nur noch die Landkreise Oberspreewald-Lausitz (Platz 13) und Elbe-Elster (Platz 14) ab. Spitzenreiter ist Ostprignitz-Ruppin mit jeweils 0 getöteten Fahrradfahrern in 2017 und 2018.

 

Auch andere Verkehrsteilnehmer leben gefährlicher als im Landesschnitt

„Generell schneidet der Landkreis Oberhavel bei der Verkehrssicherheit nicht gut ab“, sagte Flege. In den vergangenen fünf Jahren habe sich die Zahl der Straßenverkehrsopfer im Landkreis (ohne Bundesautobahnen) im Vergleich zum Fünfjahreszeitraum davor zwar von 63 auf 54 reduziert, dies sei jedoch lediglich ein Rückgang von 14 Prozent, während im gesamten Bundesland die Zahl der Verkehrstoten um 19 Prozent zurückgegangen sei.

 

Landkreis braucht dringend Verkehrssicherheitsziele

Nach Auffassung der VCD-Kreisgruppe Oberhavel ist es vor dem Hintergrund dieser Zahlen „völlig inakzeptabel“, dass der Landkreis die Verkehrsunfallzahlen „nur sporadisch und unvollständig“ der Öffentlichkeit mitteilt. „Der Landkreis sollte sich dringend Verkehrssicherheitsziele setzen, die Straßen sicherer machen und die Öffentlichkeit regelmäßig über die Fortschritte informieren“, forderte VCD-Kreisgruppensprecher Dirk Flege.

 

Pressekontakt
Dirk Flege, Sprecher der VCD Kreisgruppe Oberhavel • dirk.flege@vcd-brandenburg.de • Tel.: 0172/312 59 74

 

Der ökologische Verkehrsclub VCD-Brandenburg setzt sich für eine umwelt- und sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität in Brandenburg ein. Geleitet von dem Gedanken einer globalen Verantwortung, engagiert er sich auf lokaler und regionaler Ebene für eine klimaverträgliche, nachhaltige Verkehrspolitik. Seit 1991 engagiert sich der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind.

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news-4843 Tue, 11 Jun 2019 12:46:43 +0200 Fahrradparkplätze vor Kreuzungen können Falschparken verhindern https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradparkplaetze-vor-kreuzungen-koennen-falschparken-verhindern/ Vielen Autofahrer*innen ist nicht bewusst, wie gefährlich es für andere Verkehrsteilnehme*innen ist, wenn sie verbotenerweise halten oder parken. Vor allem Kinder und ältere Menschen oder auch Familien mit Kinderwagen werden dazu genötigt, zwischen den Autos auf die Fahrbahn zu treten. Dadurch sind sie schlecht zu sehen und äußerst gefährdet. Für Menschen im Rollstuhl ist die Situation noch schwieriger.

Da Apelle allein oft nicht reichen, fordert der VCD Brandenburg zum Tag der Verkehrssicherheit am 15. Juni grundsätzlich den ersten und letzten PKW-Parkplatz an einer Straßenecke in einen Fahrradabstellplatz umzuwandeln. Das verhindert wirksam das Zuparken von Kreuzungen und generiert gleichzeitig fehlende Radstellplätze in den Innenstädten.

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news-4831 Thu, 06 Jun 2019 14:28:00 +0200 Preisverleihung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/preisverleihung/  

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news-4796 Wed, 29 May 2019 14:00:11 +0200 Ländlichen Raum mit einer sozial-ökologischen Verkehrswende wieder "anhängen" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/laendlichen-raum-mit-einer-sozial-oekologischen-verkehrswende-wieder-anhaengen/ Die Nahverkehrsplanung des Landes hat bisher hauptsächlich die Sternachsen des Schienenverkehrs im Blick, denn hier herrscht durch die zahlreichen Pendler der größte Druck. Dabei darf der öffentliche Verkehr für den ländlichen Raum jedoch nicht aus dem Blick geraten. Momentan dauern die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln beispielsweise von Neuruppin nach Fürstenberg oder von Lübben nach Beeskow mehr als zwei Stunden. Das ist vollkommen unattraktiv. Der VCD fordert deshalb unter dem Arbeitstitel Brandenburger-Städte-Linie Querverbindungen zwischen den Sternachsen des Schienenverkehrs, um die Brandenburger Städte untereinander besser miteinander zu verbinden. Das PlusBus-System ist ein erster Ansatz, der aber deutlich ausgebaut werden müsste (s. hierzu auch unsere Wahlforderungen zur Landtagswahl).

Verkehrswende bedeutet für den VCD gute und saubere Mobilität für alle, nicht nur für jene, die im Berliner Umland leben oder sich "freie Autofahrt für freie Bürger" unbegrenzt leisten können. Ein attraktiver und günstiger ÖV im ganzen Land ist dafür der zentrale Baustein.

Auf unserer Themenseite "mobil ohne eigenes Auto" stellen wir außerdem verschiedene Mobilitätsangebote für Brandenburg vor, die den öffentlichen Verkehr ergänzen und die individuelle Mobilitätspalette erweitern.

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news-4790 Sat, 25 May 2019 18:00:00 +0200 Fahrraddemo + autofreie Feuerbachstraße https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-autofreie-feuerbachstrasse/ Zusammen mit PotsdamAutofrei, dem ADFC und der Partei DIEaNDERE hat der VCD Potsdam vor den Kommunalwahlen noch einmal deutlich gemacht, wie die Lebensqualität in einer Stadt aussehen kann, die auf den Autoverkehr weitgehend verzichtet.

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news-4788 Fri, 24 May 2019 21:00:00 +0200 Ortsgruppe Potsdam offiziell gegründet https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ortsgruppe-potsdam-offiziell-gegruendet/ Seit Anfang des Jahres haben sich die Potsdamer VCD-Aktiven einmal im Monat im Haus der Natur getroffen, Positionen entwickelt und Aktionen geplant. Zu tun gibt es genug, denn der Verkehr spielt in der stark wachsenden Landeshauptstadt eine zentrale Rolle für die zukünftige Siedlungsentwicklung und für die Lebensqualität. Auf der Mitgliederversammlung am 24. Mai wurde die Gruppe nun auch offiziell als Ortsgruppe des VCD Brandenburg bestätigt.

Der VCD Brandenburg gratuliert ganz herzlich und freut sich auf viele interessante Informationen und Aktionen aus der Landeshauptstadt.

 

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news-4789 Fri, 24 May 2019 13:00:00 +0200 VCD fordert Verkehrswende bei Klima-Demonstration in Potsdam https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fordert-verkehrswende-bei-klima-demonstration-in-potsdam/ Der Verkehr ist der einzige Sektor in dem die CO2-Emissionen landes- und bundesweit seit 1990 sogar noch gestiegen sind. Wer den Klimaschutz ernst nimmt, muss deshalb die Verkehrswende fordern und umsetzen. Dass jetzt wieder neue Bewegung in die Diskussion um den Klimaschutz kommt, ist nicht zuletzt den lauten Stimmen der FridayForFuture-Aktivist*innen geschuldet. Dafür möchte der VCD Brandenburg an dieser Stelle einmal ein großes DANKE sagen. Streiten und demonstrieren wird gemeinsam dafür, dass auch der Verkehr endlich klimaverträglich gestaltet wird.

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news-4703 Fri, 10 May 2019 00:46:51 +0200 Jede dritte Bahnstation in Oberhavel ohne Busanschluss https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/jede-dritte-bahnstation-in-oberhavel-ohne-busanschluss/ Oranienburg, den 10. Mai 2019. 30 Prozent der Bahnstationen im Landkreis Oberhavel sind komplett ohne Busanschluss. Weder Linien- noch Rufbusse fahren die Stationen an. Das ist das Ergebnis einer Recherche der Kreisgruppe Oberhavel des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Jede dritte Bahnstation ohne Busanschluss bedeutet unnötige Mobilitätseinschränkungen für die Menschen in Oberhavel“, sagte der Sprecher der VCD-Kreisgruppe, Dirk Flege, am Freitag in Oranienburg.

„Die im Kreis offenbar seit Jahren gängige Praxis, Bahn und Bus teilweise isoliert aneinander vorbei zu planen, sei einer der Gründe, warum Oberhavel im Deutschland-Ranking bei der Erreichbarkeit von Bus und Bahn relativ schlecht abschneide. In der Vorwoche hatte die VCD-Kreisgruppe publik gemacht, dass lediglich 84 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Oberhavel Zugang zu einem Basis-Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs haben.

 

Selbst stark frequentierter S-Bahnhof ohne Busanbindung

VCD-Sprecher Flege warnte die Kreistagsabgeordneten und den Landrat, das im Bundesvergleich unterdurchschnittliche Bus- und Bahn-Angebot im Kreis „auf die leichte Schulter zu nehmen“. „Die Verantwortlichen sollten sich nicht hinter den Siedlungsstrukturen eines Flächenkreises verstecken“, so Flege. Die Landkreise Potsdam-Mittelmark (82 Einwohner pro Quadratkilometer) und Havelland (93 Einwohner pro Quadratkilometer) seien dünner besiedelt als der Landkreis Oberhavel (116 Einwohner pro Quadratkilometer) und hätten „trotzdem ein besseres Bus- und Bahnangebot“. Der VCD-Sprecher nannte es „befremdlich“, dass selbst stark frequentierte S-Bahnhöfe wie der in Lehnitz mit mehr als 1.000 Bahnreisenden täglich über keinerlei Busanbindungen verfüge.

 

Oft hält nur das Linientaxi oder der Rufbus

Laut VCD-Kreisgruppe gibt es in Oberhavel 30 Bahnstationen von denen nur 21 (70 Prozent) über ein Busangebot verfügen (Stand: Mai 2019). Einige dieser 21 Stationen werden jedoch ganzjährig (z. B. Beetz-Sommerfeld) oder in den Schulferien (z. B. S-Bahnhof Borgsdorf) lediglich von Linientaxis oder Rufbussen angefahren. Mit einer Anbindungsquote von 70 Prozent liegt Oberhavel unterhalb des Durchschnitts im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Laut VBB-Qualitätsanalyse Stationen vom August 2017 haben 72 Prozent der 336 Bahnstationen im Verbundgebiet einen ÖPNV-Anschluss.

 

Pressekontakt
Dirk Flege, Sprecher der VCD Kreisgruppe Oberhavel • dirk.flege@vcd-brandenburg.de • Tel.: 0172/312 59 74

Der ökologische Verkehrsclub VCD-Brandenburg setzt sich für eine umwelt- und sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität in Brandenburg ein. Geleitet von dem Gedanken einer globalen Verantwortung, engagiert er sich auf lokaler und regionaler Ebene für eine klimaverträgliche, nachhaltige Verkehrspolitik. Seit 1991 engagiert sich der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind.

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news-4674 Fri, 03 May 2019 23:33:13 +0200 „Bus- und Bahnangebot in OHV schlechter als im Bundesschnitt“ https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/bus-und-bahnangebot-in-ohv-schlechter-als-im-bundesschnitt/ Oranienburg. Lediglich 84 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Oberhavel haben Zugang zu einem „ausreichenden“ Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs. Die Vergleichszahl in der Bundesrepublik Deutschland liegt bei 89,7 Prozent. Darauf macht die Kreisgruppe Oberhavel des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) aufmerksam. „Für einen direkt an die Bundeshauptstadt angrenzenden Landkreis ist es kein Ruhmesblatt, in Oberhavel ein Bus- und Bahnangebot zu haben, das schlechter als im Bundesdurchschnitt ist“, sagte der Sprecher der VCD-Kreisgruppe, Dirk Flege, am Freitag in Oranienburg. Obwohl Oberhavel von den acht Umlandlandkreisen Berlins die zweithöchste Einwohnerdichte habe, liege es in dieser Gruppe lediglich auf Platz 4 hinter den Landkreisen Havelland (88,99 Prozent), Barnim (87,38 Prozent) und Potsdam-Mittelmark (85,67 Prozent).

Die Auswertung stammt von dem gemeinnützigen Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene mit Sitz in Berlin, das Statistiken des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)  mit einem Datenstand aus dem Jahr 2018 herangezogen hat. Laut BBSR gilt die Erreichbarkeit von Bus- und Bahnhaltestellen als „ausreichend“, wenn der Wohnort maximal 600 Meter von der Bushaltestelle bzw. 1.200 Meter von der Bahnstation entfernt ist und mindestens 20 Fahrtmöglichkeiten pro Tag angeboten werden.

Flege forderte vom Kreistag und vom Landratsamt „eine Nahverkehrsoffensive, um in den kommenden fünf Jahren wenigstens auf den Bundesdurchschnittswert zu kommen“. So sei es „ein Unding“, dass „von den neun S-Bahnhöfen im Kreisgebiet vier über keinen Busanschluss verfügen“. Auch Wiederbelebungen von Eisenbahnstrecken „gehören auf die Agenda, etwa die Reaktivierung der Strecke Wensickendorf-Liebenwalde oder Velten-Oranienburg“. Der Kreis müsse hier Unterstützung vom Land Brandenburg einfordern und selbst in Planungsvorleistung gehen.

„Wensickendorf-Liebenwalde und Velten-Oranienburg sind zwei Beispiele dafür, dass es nicht reicht, Oberhavel lediglich besser an die Metropole Berlin über das i2030-Konzept  anzubinden. Es müssen auch in der Fläche neue Bus- und Bahnverbindungen entstehen“, ergänzte Christoph Rudel, Co-Sprecher der VCD-Kreisgruppe Oberhavel.

Kontakt: Dirk Flege
Sprecher der Kreisgruppe Oberhavel, dirk.flege@vcd-brandenburg.de Tel. 0172/3125974

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news-4797 Fri, 03 May 2019 14:21:00 +0200 Landkreis Spree-Neiße ist bundesweites Schlusslicht bei der Erreichbarkeit von Bus und Bahn https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/landkreis-spree-neisse-ist-bundesweites-schlusslicht-bei-der-erreichbarkeit-von-bus-und-bahn/ Bei der Erreichbarkeit von Bus und Bahn belegt Brandenburg damit den viertletzten Platz im Bundesranking, das die Allianz pro Schiene auf Basis der neusten Statistik des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegeben hat. Deutlich schlechter als der Landes- und weit schlechter als der Bundesdurchschnitt ist die ÖV-Anbindung für die Landkreise Oder-Spree, Uckermark, Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Spree-Neiße. Hier ist das Land gefordert, die Kreise bei der Entwicklung alternativer Mobilitätsangebote stärker als bisher zu unterstützen.

Die Auswertung der Allianz pro Schiene finden Sie hier. Die ausführliche Studie des BBSR ist hier verfügbar.

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news-4621 Thu, 18 Apr 2019 11:20:01 +0200 Volksiniative: Artenvielfalt retten - Zukunft sicher https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/volksiniative-artenvielfalt-retten-zukunft-sicher/ Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Brandenburg von 2016 bis 2017 pro Monat im Schnitt 10 Hektar Natur in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt. Damit gehen wichtige Lebensräume verloren. Nachhaltige Verkehrspolitik braucht nicht immer mehr Fläche, sondern mehr Platz für Fahrrad, Bus und Bahn auf unseren Straßen.

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news-4592 Thu, 11 Apr 2019 17:30:32 +0200 FahrRad! Für´s Klima auf Tour https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrrad-fuers-klima-auf-tour/ Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren können sich mit ihren Schulklassen, Jugendgruppen oder Familien ab sofort und fortlaufend bis Ende August unter www.klima-tour.de anmelden. Jeder erradelte Kilometer kann auf dem Online-Portal eingetragen werden. Das bringt die teilnehmenden Gruppen gleichzeitig auf einer virtuellen Tour durch Deutschland und Europa voran. An 18 Stationen auf der Online-Tour werden Fahrrad- und Klimathemen jugendgerecht präsentiert. Außerdem gibt es Mitmachaktionen und Quizfragen. Für die Kombination aus richtigen Antworten und gesammelten Fahrradkilometern können als Hauptgewinn bis zu 500 Euro für die Gruppenkasse, eine Fahrradabstellanlage und weiteres Equipment für kommende Radausflüge gewonnen werden. Lehrkräfte und Jugendgruppenleiter finden auf der Webseite Unterrichtsmaterialien und Aktionsideen aus den Bereichen Fahrrad, Klimaschutz und Mobilitätsbildung. Das Jugendprojekt „FahrRad!“ ist eine Kooperation mit der »AKTIONfahrRAD« (www.aktionfahrrad.de).

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news-4591 Tue, 02 Apr 2019 16:04:00 +0200 Mobilitätsservice der Deutschen Bahn ab sofort wieder für alle möglich https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaetsservice-der-deutschen-bahn-ab-sofort-wieder-fuer-alle-moeglich/ Zum 1. Februar hatte die Deutsche Bahn kurzfristig ihren Service für mobilitätseingeschränkte Reisende auf Fahrten mit der Deutschen Bahn beschränkt, wie am 21. Februar berichtet. Andere Eisenbahnunternehmen sollten für diesen Service Verträge mit der DB abschließen und bezahlen. „Untragbar“ fand der VCD und suchte in der Zwischenzeit das Gespräch mit den Brandenburger Bahnen, um Alternativen auszuloten.

Aufgrund der vielfältigen Proteste hat die Deutsche Bahn die Beschränkungen inzwischen wieder aufgehoben. Eine schnelle und richtige Entscheidung.

Informationen zu den Leistungen des Mobilitätsservice finden Sie unter: www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/mobilitaetsservice.shtml

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news-4407 Sun, 10 Mar 2019 15:46:09 +0100 2. Verkehrsforum BTU Cottbus-Senftenberg am 07.03.2019 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/2-verkehrsforum-btu-cottbus-senftenberg-am-07032019/ Ankündigung der Uni:
www.b-tu.de/fakultaet6/aktuelles/ansicht/artikel/14487-2-verkehrsforum-mobilitaet-im-land-brandenburg/

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news-4403 Fri, 08 Mar 2019 09:52:36 +0100 Klimaschutz ernst nehmen, Natur schützen und Mobilität verändern https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/klimaschutz-ernst-nehmen-natur-schuetzen-und-mobilitaet-veraendern/ NABU, BUND, NaturFreunde, NAJU, BUNDjugend, Naturfreundejugend, ADFC und Grüne Liga haben gemeinsam mit dem VCD Brandenburg auf 30 Seiten den Handlungsbedarf für Brandenburg deutlich gemacht. Dabei geht es neben Verkehrswende und Klimaschutz unter anderem auch um Landwirtschaft, Artenvielfalt, Waldschutz und Bildung.

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news-4393 Thu, 07 Mar 2019 12:17:02 +0100 Mobilität ist nicht nur Männersache https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaet-ist-nicht-nur-maennersache/ news-4392 Wed, 27 Feb 2019 13:00:00 +0100 Landtag diskutiert Änderung des Brandenburger Kurorterechts https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/landtag-diskutiert-aenderung-des-brandenburger-kurorterechts/ Der VCD begrüßt die geplanten Änderungen des Kommunalabgabengesetzes, die es Kur- und Erholungsorten in Brandenburg zukünftig ermöglichen sollen, einen fahrscheinlosen ÖPNV für Gäste anzubieten. Denn Beispiele wie die Konus-Karte im Schwarzwald oder der Heideshuttle in der Lüneburger Heide zeigen, dass solche Angebote nicht nur Tourist*innen motivieren, das Auto stehen zu lassen, sondern auch dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum zu stärken und auszubauen.

Brandenburger Gemeinden, wie Templin oder Schwielowsee, die ihren Gästen schon ein fahrscheinloses ÖV-Angebot bieten, kämpften bisher mit rechtlichen Unsicherheiten. Eine Änderung der Gesetzesgrundlagen schafft Klarheit und damit die Basis dafür, solche Angebote auszubauen.

Bus und Bahn auf der Basis einer Kommunalabgabe fahrscheinlos nutzen zu können, sollte jedoch kein Privileg allein für Tourist*innen sein. Der VCD hat in seiner Stellungnahme vor dem Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie deshalb angeregt, die Änderungen so zu fassen, dass auch die Einwohner*innen von den Angeboten profitieren können. Dazu müsste die bisher geplante Beschränkung auf Gäste in Erholungsorten erweitert werden und die Regelung für alle Gemeinden Brandenburgs gelten.

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news-4334 Thu, 21 Feb 2019 12:52:16 +0100 Barrierefreie Mobilität duldet kein Zuständigkeitsgeschacher! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/barrierefreie-mobilitaet-duldet-kein-zustaendigkeitsgeschacher/ Wie der VCD Brandenburg im Offenen Brief der “Kooperation Behinderter im Internet e. V.” erfahren hat, bietet die DB Station & Service AG, (eine 100%-ige Tochtergesellschaft der DB und Betreiber der Bahnhöfe in Deutschland) die Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Reisende nur noch für Fahrten der Deutschen Bahn kostenlos an. Andere Eisenbahnunternehmen müssen für diesen Service jetzt Verträge mit der DB schließen und bezahlen, was nicht alle Unternehmen machen.

 

Reisende müssen sich deshalb momentan vorab informieren, mit welchem Eisenbahnunternehmen sie unterwegs sind, ob dieses einen Servicevertrag mit der DB geschlossen hat und wenn nicht, wer dann für eine Hilfestellung zuständig ist. Eine deutliche Erschwernis für das barrierefreie Reisen.

 

Die Deutsche Bahn begründet das neue Prozedere in einer Antwort, die dem VCD Brandenburg vorliegt, mit “Kostensteigerungen” und schreibt weiter: “Um die Kosten gerecht zu teilen und den Service für mobilitätseingeschränkte Reisende auch weiterhin aus einer Hand zu organisieren, hat die DB allen betroffenen Eisenbahnunternehmen einen Vertrag zu den Leistungen der Mobilitätsservice-Zentrale [MSZ] angeboten.”

 

Der VCD versteht, dass sich für die DB durch vermehrte Dritt-Eisenbahnverkehrsunternehmen (also keine DB-Züge) der Wettbewerb auf der Schiene geändert hat, doch dieses politische Problem, darf nicht zum Problem von mobilitätseingeschränkten Reisenden werden!

Die Bundesregierung, als Eigentümer der Deutschen Bahn ist deshalb in der Pflicht nicht nur allen Eisenbahnverkehrsunternehmen einen “diskriminierungsfreien Zugang” zu gewährleisten, sondern auch deren Kundinnen und Kunden.

 

Daher fordert der VCD Brandenburg:

 

  1. eine vereinfachte Anmeldung bei der MSZ der DB durch ein zentrales System (auch App-gesteuert) für alle Bahnhöfe und Haltestellen
  2. eine Stellungnahme von nicht-teilnehmenden EVU (HANS, NEB, ODEG, PR) in Brandenburg, warum sie nicht teilnehmen

 

Bisher nehmen nur Abellio, DB Regio und die MRB teil.

HANS (Linien RB34, RB73, RB74), NEB (Linien RB12, RB25, RB26, RB27, RB35, RB36, RB54, RB60, RB61, RB62, RB63), ODEG (Linien RE2, RE4 + RB33, RB41, RB46, RB51, RB65) und PR (Linien RB91, RB93) nehmen nicht teil.

 

Der VCD Brandenburg hat mit den nicht teilnehmenden Unternehmen inzwischen Kontakt aufgenommen, um weiter Informationen zu erhalten.

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