Brandenburg

Pressemitteilung

VCD Brandenburg zum Koalitionsvertrag: ein erster Schritt – aber noch keine Verkehrswende

Koalitionsvertrag zeigt deutlich, dass Brandenburg eine Verkehrswende braucht, aber die Pläne bleiben hinter den Erfordernissen für eine Verkehrswende zurück und die Finanzierung ist unklar.

Eines der zentralen Defizite, die der VCD im Koalitionsvertrag sieht, ist der zu zaghafte Ausbau des Umweltverbundes. Der VCD ist Mitbegründer der Volksinitiative „Verkehrswende Brandenburg jetzt!“ und fordert ein Mobilitätsgesetz, mit dem Ziel den Anteil des Umweltverbundes am Verkehr bis zum Jahr 2035 von heute 41% auf 82% zu verdoppeln und den Verkehr in Brandenburg bis 2050 klimaneutral zu gestalten. Die Koalitionspartner haben sich jedoch nur auf einen anteil von 60% bis 2030 verständigen können. Um die Ziele der Volksiniative zu erreichen, müsste nach 2030 sehr schnell ein exponentieller Ausbau der Kapazitäten erfolgen. Das ist angesichts langer Planungszeiten und steigender Baukosten unrealistisch.

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