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Brandenburg, Radverkehr, Straße & Auto, Pressemitteilung

Radfahrer und Fußgänger: Feinde oder Verbündete?

Der VCD-Brandenburg fordert zum Tag der Verkehrssicherheit: Fußgänger und Radfahrer gemeinsam stark für mehr Sicherheit aller ungeschützter Verkehrsteilnehmer.

Am 16. Juni ist Tag der Verkehrssicherheit. Der bundeweite Aktionstag macht seit 2005 Jahr für Jahr auf Probleme und Handlungsbedarf bei der Verkehrssicherheit aufmerksam. Um diese ist es insbesondere in Brandenburg nicht gut bestellt: Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Personen ist hier seit 2014 kontinuierlich gestiegen. Allein im ersten Quartal 2018 verunglückten 2.218 Personen auf den Brandenburger Straßen. Über 60 Prozent davon innerhalb geschlossener Ortschaften. 76,5 Prozent dieser Unfälle wurden von Autofahrer/-innen verursacht. Zu hohe Geschwindigkeiten und Fehler bei der Beachtung der Vorfahrt waren dabei die Hauptunfallursachen, gab das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg im Mai 2018 gekannt.

„In Alltagsgesprächen bekommt man oft den Eindruck, dass Fußgänger am stärksten von Radfahrern gefährdet werden. Das ist nachweislich falsch und zudem ist dieses Feindbild kontraproduktiv“, so Marc Nellen, Vorstandsvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs VCD Brandenburg. „Radfahrer und Fußgänger sollten sich vielmehr gemeinsam für sichere und gute Rad- und Fußwege einsetzen.“

Mitmachen

und am Samstag, den 16. Juni für mehr Verkehrssicherheit engagieren:

In Potsdam: Der ökologische Verkehrsclub unterstützt die Initiative „Potsdam autofrei“ und ruft zum Mitradeln auf. Treffpunkt für die zweite Fahrraddemo des Aktionsbündnisses ist 14 Uhr am Potsdamer Hauptbahnhof (Havelseite).

In Berlin startet um 11 Uhr am Nordbahnhof ein Trauermarsch, der mit einem „Die-In“, einem symbolischen Sterben vor dem Verkehrsministerium, an die Verkehrstoten des vergangenen Jahres erinnert.

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