Brandenburg

Potsdam in der Corona-Pandemie

Eindrücke aus der Landeshauptstadt in besonderen Zeiten

Wer sich in diesen Tagen durch Potsdam und das Umland bewegt, für den ergibt sich ein interessantes neues Bild. Menschen zu Fuß, auf Rollerblades und ganz besonders auf Fahrrädern prägen plötzlich die Stadt. Das Auto ist an vielen Stellen in den Hintergrund gerückt.

In fast allen Bereichen unseres Lebens spüren wir mittlerweile die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Der Verkehr hat sich dabei ganz besonders verändert, im Guten wie im Schlechten. Auf der einen Seite können wir mit Freude beobachten, wie viele Menschen in Potsdam auf das Fahrrad umgestiegen sind. Auf der anderen Seite kämpfen schon jetzt einige Verkehrsunternehmen, aufgrund wegbrechender Ticketeinnahmen, ums Überleben.

Die Krise bring aber auch ganz unerwartet Entwicklungen mit sich. In Berlin werden Radwege (wenn auch nur temporär) plötzlich in nur wenigen Tagen eingerichtet. Bis vor einigen Wochen galt das noch als undenkbar.

Die Potsdamer Verwaltung hingegen hält solche Maßnahmen für nicht „notwendig“. Man lobt sich für die eigene Infrastruktur und verpasst die Chance jetzt endlich etwas zu bewegen.

Wir glauben in der Krise liegen auch Chancen. Der Klimawandel macht auch vor Corona nicht Halt und wir müssen jetzt die Möglichkeit nutzen, um Fakten für die Verkehrswende zu schaffen.

Visuelle Eindrücke aus der Stadt von unserem Fotografen Jan Kuppert

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