Brandenburg

Bahn & Bus, Pressemitteilung

ÖPNV retten – Verkehrswende durchstarten

Der VCD Brandenburg begrüßt das Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Bestandssicherung des ÖPNV. Die Mittel aus Berlin können aber nur abgerufen werden, wenn das Land Brandenburg auch bereit ist, die andere Hälfte der ausgefallenen Einnahmen der Verkehrsunternehmen zu auszugleichen. Ein klares Bekenntnis hierzu ist die Landesregierung bis jetzt leider noch schuldig geblieben.

 

Die Bundesregierung hat am 16. Juni das Corona-Konjunkturpaket auf den Weg gebracht. Mit zweieinhalb Milliarden Euro sollen die weggebrochenen Fahrgeldeinnahmen der ÖPNV-Unternehmen kompensiert werden.

Die Bundesregierung übernimmt dabei die Hälfte der ausgefallenen Einnahmen der Verkehrsunternehmen. Die andere Hälfte sollen die Länder beisteuern. Das finden wir richtig und wir erwarten von Brandenburgs Landesregierung, dass sie ihrer Verantwortung jetzt nachkommt!

In Brandenburg hat der Rückgang der Fahrgastzahlen von bis zu 95 Prozent während der Corona-Krise zu finanziellen Einbußen von 115 Millionen Euro geführt. Verkehrsminister Guido Beermann wollte sich im zuständigen Landtagsausschuss zuletzt nicht klar äußern, ob die Bundesmittel durch das Land in voller Höhe ergänzt werden.

Jetzt, wo die Corona-Beschränkungen Schritt für Schritt gelockert werden, kommen auch die Verkehrsprobleme zurück. Die Gemeinden im Berliner Umland ersticken im Autoverkehr und auch viele ländliche Gegenden Brandenburgs kämpfen mit Verkehrsproblemen und Lärmbelastung.

Brandenburg in den letzten zwei bis drei Jahren gab es in Brandenburg ein klares Votum für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. An diesem Erfordernis hat sich nichts geändert. Das heißt, wir müssen im nächsten Schritt noch ein paar Schippen drauflegen.

Der VCD Brandenburg engagiert sich deshalb weiterhin intensiv, für die laufende Volksinitiative Verkehrswende Brandenburg jetzt!, deren Kernforderung es ist, den Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr bis 2035 zu verdoppeln. Wer die Verkehrswende in Brandenburg unterstützen möchte, findet alle Informationen unddie Unterschriftenlisten zum Download unter www.verkehrswende-brandenburg.de.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung als Download:

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