Brandenburg

Pressemitteilung, Brandenburg, Straße & Auto, Radverkehr

Fahrradparkplätze vor Kreuzungen können Falschparken verhindern

2018 verunglückten auf Brandenburger Straßen mehr als 750 Fußgängerinnen und Fußgänger. Davon mehr als 400 beim Queren der Straße. Falschparkende Autos, die die Sichtbarkeit behindern und ein sicheres Queren blockieren gefährden massiv die Sicherheit von Fußgänger*innen.

Vielen Autofahrer*innen ist nicht bewusst, wie gefährlich es für andere Verkehrsteilnehme*innen ist, wenn sie verbotenerweise halten oder parken. Vor allem Kinder und ältere Menschen oder auch Familien mit Kinderwagen werden dazu genötigt, zwischen den Autos auf die Fahrbahn zu treten. Dadurch sind sie schlecht zu sehen und äußerst gefährdet. Für Menschen im Rollstuhl ist die Situation noch schwieriger.

Da Apelle allein oft nicht reichen, fordert der VCD Brandenburg zum Tag der Verkehrssicherheit am 15. Juni grundsätzlich den ersten und letzten PKW-Parkplatz an einer Straßenecke in einen Fahrradabstellplatz umzuwandeln. Das verhindert wirksam das Zuparken von Kreuzungen und generiert gleichzeitig fehlende Radstellplätze in den Innenstädten.

Foto: VCD/Anid WeilandFalschparker blockiert Fußweg
Foto: VCD/Andi WeilandFalschparker auf Gehwegen
Foto: VCD / GanzFalschparker in der Gutenbergstraße in Potsdam
Foto: VCD / GanzFalschparker in der Charlottenstraße in Potsdam
Foto: Stadt Frankfurt / MichaelisFahrradparkplätz statt Autos: Töngesgasse vor der Stadtbücherei in Frankfurt am Main
 

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