Brandenburg

Bahn & Bus, S-Bahn im Berliner Umland, Pressemitteilung

Fahrpreiserhöhung im VBB – Jetzt nicht!

Die Fahrpreiserhöhung des VBB setzt falsches Signal für die Verkehrswende. Brandenburger Pendler trifft es besonders hart.

Ab 1. Januar steigen die Preise für ABC-Einzeltickets von 3,40 Euro auf 3,60 Euro, für ABC-Tageskarten von 7,70 Euro auf 9,60 Euro und für die ABC-Abo-Umweltkarte – das Pendlerticket schlechthin – von 992 Euro auf 1008 Euro.

Der VCD Brandenburg kritisiert die Fahrpreiserhöhung als falsches Signal zur falschen Zeit:
Volle Züge und Problem bei den Ersatzverkehren nerven Brandenburger Pendler schon heute. Ohne erkennbare Gegenleistungen ist die Fahrpreiserhöhung deshalb für Viele unverständlich.Außerdem motiviert sie potenzielle Neukunden nicht, auf das Auto zu verzichten. im Gegenteil die Preiserhöhung für das ABC-Ticket wird noch mehr Pendler dazu verleiten, mit dem Auto aus den Umlandgemeinden zu den ersten S-Bahnhöfen hinter der Stadt- und Tarifgrenze zu fahren und erst dort auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.

Mehr Informationen finden Sie in unserer ausführlichen Pressemitteilung.

gute Beispiele

365€-Ticket Wien + fahrscheinlos in Templin

Wien und Templin zeigen: Günstigere Fahrpreise und gute Angebote locken Menschen in Busse und Bahnen. Die Zahl der Fahrgäste stieg im Templiner Stadtverkehr von 41.000 im Jahr 1997 auf heute rund 200.000. Grund dafür war eine Verbesserung des Angebotes bei gleichzeitiger Einführung eines sehr günstigen, fahrscheinlosen Nahverkehrsmodells. In Wien stieg der Anteil der verkauften Jahreskarten 2012 mit Einführung des 365-Euro-Tickets von 363.000 sprungartig auf 501.000 Abos – Tendenz weiter steigend.

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