Brandenburg

Landesverband Brandenburg, Straße & Auto, Pressemitteilung

Die Verkehrswende braucht keine neuen Autobahnen

Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der A14 in Brandenburg. Basis der Bundesverkehrswegeplan von 2016, der im Hinblick auf eine dringend erforderliche Verkehrswende neu geprüft werden müsste.

 

Besonders der länderübergreifende Neubau der A14 in der Prignitz widerspricht sämtlichen Klimaschutzambitionen. Die Planung in der derzeit vorliegenden Form zerschneidet das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe über eine Strecke von etwa 50 km Länge. Zudem werden 19 FFH-, drei Vogelschutzgebiete und 3 ‚Important Bird Areas‘ laut BUND gefährdet. In Brandenburg betrifft die Neubaustrecke 19,5 km zwischen Wittenberge und Karstädt.
Angesichts der dringend erforderlichen Verkehrswende, für die der VCD in Brandenburg kämpft, ein mehr als fragwürdiges Projekt, Denn der Bau der A14 begünstigt zusätzlichen motorisierten Individual- und Schwerlastverkehr und bindet mindestens 175 Millionen Euro, die das Land Brandenburg laut Planung tragen soll und die alternativ beispielsweise in den Ausbau des Schienenverkehrs investieren könnten.

Der VCD Brandenburg schließt sich deshalb der Stellungnahme der Grünen Jugend Brandenburg und der Linksjugend an und fordert u.a.

  • ein Moratorium für den Bau der A14 und
  • eine erneute Überprüfung des Bundesverkehrswegeplanes unter der Prämisse einer klimaverträglichen Verkehrswende.

Details

zur Planung der A14

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