Brandenburg

Bahn & Bus
ProTramCottbus

Stand der Abeiten am Cottbuser Bahnhof Ende Juni 2017

Grundlage: Eine Aufnahme aus etwa 600m Höhe


 

Übersicht

Erläuterung der roten und grünen Linien sowie der Texte: siehe weiter unten

 

Ein neuer Bahnsteig

 

Auch der neue (höhere: 55cm) Bahnsteig zwischen den Gleisen 9/10 ist bis auf den Zugang zum neuen Tunnel fertiggestellt. Aktuell ist der Zugang zu diesem Bahnsteig vom Spreewaldbahntunnel aus möglich (siehe: Das Provisorium rechts neben der neuen Bahnsteigüberdachung). 

Weiterführung des Tunnels

 

 

 

 

 

 

 



Weiterführung des Tunnels in Richtung Süden zum Anschluss an den vorhandenen Tunnel.
Die DB arbeitet derzeit auch an der Erneuerung des Bahnsteigs für die Gleise 7/8.

 

 

Arbeiten am Bahnhofsvorplatz

Auch am Bahnhofsvorplatz gehen die Arbeiten voran: Die ersten Gleisabschnitte für die Zentralhaltestelle der Straßenbahn liegen bereits. Und die Lage der Kurzzeitparkplätze ist bereits erkennbar.


Doch gibt es auch Kritikpunkte


  1. Der fußläufige Zugang zum Stadtzentrum vom zukünftigen Nordausgang des Bahnhofs ist durch die Wernerstraße kürzer und attraktiver als durch die Schillerstraße.
    Vielleicht greift die Stadtverwaltung unseren Vorschlag vom 10.12.2013 doch noch auf, in dem wir ausführten:
    „Der fußläufige Zugang zum Stadtzentrum sowie insbesondere zum Bereich östlich der Bahnhofstr. und südlich der A.-Kolping-Str. sollte durch einen Fuß/Radweg zwischen Tunnelausgang, Südende Wernerstr. und der nördlichen Unterführung unter der Bahnhofsbrücke verkürzt werden.“
    Siehe: Die grüne und die rote Linie in der Übersicht.

  2. Fraglich ist ferner, wie lange die seit den 80er Jahren bestehende Gleislücke unter der Bahnhofsbrücke (siehe Übersicht) noch ungenutzt erhalten bleibt. Die Brücke wurde seinerzeit in der jetzigen Länge gebaut, weil die Deutsche Reichsbahn mit der Installation eines zweiten Gleises nach Görlitz rechnete. Nach der Wende war davon keine Rede mehr. Die Elektrifizierung der Strecke war schon Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2003, die Maßnahme wurde jedoch nicht realisiert. Im BVWP 2030 ist die Zweigleisgkeit zwar unter der Rubrik „im neuen BVWP zu untersuchende Vorhaben“ enthalten, eine Realisierung ist damit jedoch weiter unsicher.
    Unsere Bemühungen aus dem Jahr 2011, den freien Raum unter der Bahhofsbrücke für andere Zwecke freizugeben, wurde von der DB AG abgelehnt.
    Damals dachten wir an die Führung der Straßenbahn und/oder der Busse sowie des fußläufigen und Fahrrad-Verkehrs durch die Görlitzer Straße zum Bahnhofsvorplatz.

  3. Wir fragen uns weiterhin, ob es der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der DB AG gelingen wird, mit den derzeit laufenden Baumaßnahmen ein Fahrrad-Parkhaus im Bahnhofsbereich zu errichten. Beispiel könnte das Fahrrad-Parkhaus in Potsdam sein. Dort können:
    Fahrräder gesichert abgestellt und auch elektrisch geladen, ausgeliehen und repariert werden.

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