Brandenburg

2016: Zugang zum neuen CTK-Eingang

Millionenkredit für ein Parkhaus?

Am 12.03.2016 veröffentlichte die LR einen Beitrag, aus dem hervorgeht, dass das CTK einen Kredit in Höhe von 28 Millionen € aufnehmen will, der von der Stadt abgesichert werden soll.In einem weiteren Beitrag der LR vom 25.02.2016 wird die Kreditsumme etwas näher untersetzt:

Rund 4 Millionen € soll allein der Bau des Parkhauses kosten.

Begründet wird der Bau des Parkhauses wie folgt: „Durch die räumliche Nähe des geplanten Parkhauses zum zukünftigen Haupteingang und zur Zentralen Notaufnahme ergeben sich kurze und barrierefreie Wege,....“
Genau dieses Ziel sollte durch unseren Vorschlag zur Änderung der angedachten Linienführung der Straßenbahnlinie 1 erreicht werden, und zwar im Gegensatz zu einem Parkhaus: Umweltverträglich! (Siehe LR vom 06.01.2016).

Selbstverständlich können wir dem CTK nichts vorschreiben.
Doch wenn die Stadt mit der Absicherung des Kredits auch den Bau des Parkhauses sanktioniert, ist das für uns total unverständlich! Schließlich setzt sie damit im schlimmsten Fall 4 Mio € in den Sand, die für den Bau der CTK-Schleife (rund 6 Mio €) hätten verwendet werden können, trägt zur Verschlechterung der Umweltsituation bei und verzichtet auf den in der Studie von 2010 nachgewiesenen Nutzen von jährlich rund 0,5 Mio €.

Wieder einmal wird der Individualverkehr unverhältnismäßig stark unterstützt, während der ÖPNV weiterhin auf höhere Zuschüsse warten muss. Offensichtlich sitzen nicht nur beim Land Brandenburg die Fördermittel für neue Parkflächen sehr viel lockerer als für den ÖPNV, sondern auch bei der Stadt Cottbus. Zur Erinnerung: Den Bau des neuen Bahnhofsparkplatzes am Wasserturm unterstützte das Land Brandenburg mit einer Zwei-Drittel-Förderung binnen kürzester Zeit. Fördermittel für den Umbau des Bahnhofsvorplatzes für den ÖPNV gab es hingegen erst drei Jahre später, trotz zahlreicher Lippenbekenntnisse der Landesregierung.

 

 

2012: Stichstrecke nach Schm.Anger

Die seit 2009 gültige Festlegung, den Ast nach Schm.Anger auf Busbetrieb umzustellen, ließ uns keine Ruhe. Denn die geringen Fahrgastzahlen auf diesem Ast ließen die Forderung schon irgendwie sinnvoll erscheinen. Wir fanden folgende Lösung:

Zur Realisierung dieser Lösung wäre eine Zweirichtungsbahn erforderlich gewesen.
Außerdem hätte wohl für die Kreuzung eine Ampelanlage installliert werden müssen.

 

 

2011 - Durch die Görlitzer Str. zum Bahnhof

Nachdem festgelegt war, dass Bahnhof und Vorplatz umfassend rekonstruiert werden sollten, überlegten wir, wie das geschehen könnte, ohne die beiden großen Stadtringkreuzungen zu überlasten.
Wir sahen auf der Südseite der Bahnhofsbrücke einen etwa 20 m breiten gleisfreien Raum, der für den Zugang zum Bahnhofsvorplatz in Verlängerung der Görlitzer Straße hätte genutzt werden können.
Doch wir hatten die Rechnung ohne die DB gemacht. Sie war nicht bereit, diesen Raum freizugeben, weil ja hier irgendwann einmal ein zweites Gleis nach Görlitz gebaut werden müsste.
Herr Doege von Pro Bahn bemühte sogar einen ehemaligen Bahn-Projektanten, der einschätzte, dass ein zweites Gleis sowie zusätzlich ein Fuß- und Radweg durchaus möglich wäre.
Hier ist sein Vorschlag:

 


Der Freiraum unter der Bahnhofsbrücke während der Rekonstruktion Januar 2012
Gemessen: 20 Meter

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Dieter Schuster

Sprecher von ProTramCottbus

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